Stipendien für Saeed Asisch und Sebastian Orth

Die Celia Holtzer Stipendiaten Saeed Asisch (1. Reihe links) und Sebastian Orth 2024 mit Jury (2. Reihe v. l. : Benjamin Pfister, Dr. Sabine Runde, Ulrich Haass, 3. Reihe v. l.: Malte Guttek, Nicola Jäger, Hartwig Rohde).

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Saeed Asisch und Sebastian Orth, Schüler der Staatlichen Zeichenakademie Hanau, wurden am 23. Mai 2024 von der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. die Celia Holtzer Stipendien 2024 verliehen.



Der Gesellschaft für Goldschmiedekunst ist es ein großes Anliegen, die Entwicklung von jungen Talenten zu fördern. Die mit insgesamt 14.000 Euro dotierten Celia Holtzer Projektstipendien ermöglichen zwei begabten Schülerinnen oder Schülern der Zeichenakademie, sich einem persönlichen Gestaltungsthema zu widmen. Die Stipendien werden jährlich im Andenken an die früh verstorbene Celia Holtzer (1957 - 2003) vergeben, die 1989 selbst Schülerin in Hanau war. Stifterin ist die Mutter Celia Holtzers, Frau Jeanne Sybill Wallman Holtzer (Philadelphia, USA).

Im diesem Jahr wurden die Stipendiaten von Malte Guttek, Geschäftsführer der Gesellschaft für Goldschmiedekunst und Leiter des Deutschen Goldschmiedehauses Hanau; Ulrich Haass, Leiter der Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule Pforzheim a.D., Goldschmied und Diplomdesigner; Nicola Jäger, Goldschmiedemeisterin und Schmuckdesignerin; Benjamin Pfister, Leiter der Staatlichen Zeichenakademie Hanau und Dr. Sabine Runde, Oberkustodin und Kuratorin am Museum Angewandte Kunst Frankfurt a.D. ausgewählt. Die Projekte „KlangForm“ von Saeed Asisch und „Schmuck aus Titan“ von Sebastian Orth überzeugten die fünfköpfige Jury mit ihrer Kreativität, ihren technischen Fachkenntnissen und Enthusiasmus. Die Jury begründet die Entscheidung wie folgt:

„Saeed Asisch stellte eine Reihe von Objekten vor, in denen er die Verbindung von Klangkörper und klingendem Schmuck erprobte. Die Weiterentwicklung dieser inhaltlichen wie formal ansprechenden Objekte zu Klangobjekten größerem Formats stellt ein Projekt dar, das die Jury mit einem der Celia Holtzer Stipendien 2024 auszeichnet. Sebastian Orth betritt mit dem Guss von Titan Neuland. Experimente des Versäuberns, Anodisierens und Gravierens, sowie die Verbindung von Titan mit anderen Metallen oder Farbsteinen, werden die Materialeigenschaften von Titan ausloten und innovative Schmuckstücke entstehen lassen. Die Jury fördert mit der Auszeichnung anspruchsvolle und seltene Gestaltungstechniken mit Titan. Die angestrebte Dokumentation soll dazu dienen, das erarbeitete Wissen mit Kolleginnen und Kollegen zu teilen.“

Saeed Asisch (*1984 in Teheran) legt im Juli seine Meisterprüfung als Gold- und Silberschmied an der Fachschule ab und widmet sich im Anschluss seinem Projekt „KlangForm". Sebastian Orth (*1999 in Saarbrücken) schließt seine Ausbildung zum Goldschmied voraussichtlich im Januar 2025 ab und beginnt im März 2025 sein Projekt „Schmuck aus Titan“. Sie werden auf dem Instagram-Kanal @celia_holtzer über ihre Arbeit berichten. Zum Projetabschluss gehört eine Präsentation im Deutschen Goldschmiedehaus.

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Die Celia Holtzer Stipendiaten Saeed Asisch (1. Reihe links) und Sebastian Orth  2024 mit Jury (2. Reihe v. l. : Benjamin Pfister, Dr. Sabine Runde, Ulrich Haass, 3. Reihe v. l.: Malte Guttek, Nicola Jäger, Hartwig Rohde).


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