80 Teilnehmer beim Lehranfängertag der Elektro-Innung Main-Kinzig

Ausbildung

Obermeister Mike Lorenz von der Elektro-Innung Main Kinzig durfte auch dieses Jahr wieder viele neue Auszubildende zum Ausbildungsstart 2025 in der Kreishandwerkerschaft in Hanau begrüßen. Sie gehören jetzt zu den insgesamt circa 46.000 Auszubildende des Elektrohandwerks in Deutschland. „Ihr seid jetzt Teil dieser Handwerksmacht“, sagte Mike Lorenz und lieferte den jungen Leuten noch ein paar Eckdaten ihres Berufstands. In Deutschland gibt es insgesamt 48.000 Elektrobetriebe mit 518.000 Beschäftigten, die einen Umsatz von über 84 Milliarden Euro im Jahr erwirtschaften.

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Die Innung ruft die neuen Lehrlinge alljährlich zum Ausbildungsbeginn zusammen, um ihnen zu einem guten, vor allem aber auch sicheren Start in den Beruf zu verhelfen. Denn der Beruf des Elektronikers gehöre auch zu den Gefahrenberufen und damit ist eine erste Grundlagenschulung in Sachen Arbeitssicherheit lebenswichtig. Die meisten Unfälle passierten jedoch nicht im Umgang mit Strom, sondern auf der Leiter oder dem Gerüst. Da sei Bruder Leichtsinn oftmals Ursache für leichte aber auch schwere Verletzungen, so Heiko Wagner von der BG ETEM mit erhobenem Zeigefinger. Nach wie vor wichtig sei jedoch auch, wie man sich als junger Handwerker bei Kunden zu benehmen habe, so Obermeister Lorenz. Für die Knigge-Regeln im Handwerk war am Lehranfängertag Marion Mischur mit ihren Kollegen Hofman und Milovanovic von der AOK zuständig. Sie unterrichtete die Berufsstarter über die richtigen Verhaltensweisen und Kommunikationstechniken beim und im Umgang mit Kunden und Arbeitskollegen. In erster Linie ging es aber auch darum, die Elektro-Ausbildungsstätte das BTZ Berufsbildungs und Technologiezentrum kennenzulernen. Dort wurden die Neuen von den Ausbildungsmeistern Holger Gries, Martin Messemer und Richard Link in Empfang genommen, die ihnen die Räumlichkeiten zeigten, in denen sie in den nächsten dreieinhalb Jahren ihre überbetriebliche Ausbildung. In circa zwölf Wochenkursen werden überwiegend praktische Fertigkeiten im BTZ vermittelt. Von den Grundschaltungen der Installationstechnik bin hin zu SPS- und KNZ-Grundlagen.

Mike Lorenz machte klar wie wichtig jeder einzelne Auszubildende ist, denn im E-Handwerk fehlen heute schon ca. 100.000 Fachkräfte. „Ich hoffe dass ich Euch alle n in 3,5 Jahren dann euren Gesellenbrief überreichen darf. Nicht selbstverständlich, denn circa 30 bis 40 Prozent der Auszubildenden schaffen die Anforderung in diesem Zukunftsberuf leider nicht. Nach der Ausbildung bleibt es spannend, denn Einsatzorte und Betätigungsfelder sind vielfältig. Von der Standard Elektroinstallation für Wohnungsbau und Gewerbe besteht die Möglichkeit, sich in vielen Bereichen zu spezialisieren. Sicherheitstechnik wie Gefahrenmeldetechnik, Brandmeldeanlagen oder Videoüberwachung bis Gebäudetechnik mit Blitz und Überspannungsschutz, Lichttechnik oder Gebäudeautomation, von multimedialer Kommunikationstechnik, Netzwerktechnik und natürlich Smart Home Systeme werden durch die Elektroniker professionell umgesetzt. Zu diesen bereits vielfältigen Aufgabengebieten kommt im Zuge der Energiewende mit der Installation von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern, Anschluss von Wärmepumpen für unsere Kollegen aus dem SHK-Handwerk, sowie im Rahmen der Elektromobilität vor allen Dingen dem E-Handwerk eine besondere und bedeutende Rolle zu. Neben der Spezialisierung in einem der bereits genannten Fachbereiche kann der Elektroniker sich über die Meisterausbildung bis hin zum Elektrotechnik Studium weiterbilden. Grundlage für alles ist die Ausbildung in einem Fachbetrieb der Elektro-Innung."

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