„Ende 2012 wurde der 1500ste Schüler geehrt“, sagte Daniela Grund, die das ganze Projekt plant und federführend leitet, bis nach den Herbstferien blieben die Teilnehmerzahlen so wie es in den Planungen angekündigt war, sodass leicht hochzurechnen war, das im letzten Durchlauf des Jahres 2013 der 2.000ste Teilnehmer dabei sein müsste“, erläutert Grund die rasante Nachfrage nach dieser Kompetenzfeststellung.
„Wir wollen mit dieser TalenteWerkstatt dazu beitragen, dass der Übergang von Schule in Ausbildung, also der Berufswahlprozess optimiert wird, somit Ausbildungsabbrüche, die immer noch zu viele sind, vermieden und dadurch die Fachkräftelücke vermindert werden kann“, erläutert Reinhold Maisch, Geschäftsführer der GfW die Ziele dieser aufwendigen Maßnahme. „Damit für die Schüler ein wirklichkeitsnahes und sicheres Arbeiten und Erproben möglich ist, sollen die Berufsfelder in anforderungsgerecht ausgestatteten Fachräumen und Werkstätten durchgeführt werden“, führt Maisch weiter aus und bedankte sich in diesem Zusammenhang ganz herzlich bei den unterstützenden Förderern, wie der Ludwig-Geißler-Schule, der Martin-Luther Stiftung, der Friseurinnung, Hanau, dem E.ON-Kraftwerk Staudinger, Loos Catering, der Pro Region Stiftung und der Peter Fuld Stiftung aus Frankfurt.
Schüler und Lehrkräfte sind hochzufrieden mit diesem praktischen Ausprobieren der verschiedenen Berufsfelder. Dieter Zwerenz, Koordinator der Berufsorientierung an der Elisabeth-Schmitz-Schule aus HU-Wolfgang, hat die TalenteWerkstatt fest im Berufsorientierungskonzept der Schule verankert: „unseren Schülern gefällt die TalenteWerkstatt. Es werden von ihnen andere Kompetenzen gefordert, als in der Schule. Leistungsschwache Schüler in der Schule können hier mit ihren praktischen Kompetenzen auftrumpfen. Andere Schüler genießen es, neue und unbekannte Aufgaben aus der Arbeitswelt zu lösen.“
Der 8. Jahrgang der Kreisrealschule Gelnhausen formulierte als Fazit der TalenteWerkstatt: „Liebe Frau Grund, es waren zwei tolle Wochen in der TalenteWerkstatt. Wir haben sehr viel über die Arbeitswelt gelernt. Wie es ist, morgens sehr früh aufzustehen und nachmittags spät nachhause zu kommen. Vielen lieben Dank, dass Sie uns die TalenteWerkstatt organisiert haben.“
Thomas Müller, im Staatlichen Schulamt für die Berufsorientierung zuständig, ist froh, dass so viele Haupt- und Realschüler des Main-Kinzig-Kreises diese Kompetenzfeststellung nutzen. „Dank an die Gesellschaft für Wirtschaftskunde e.V., dass sie die finanziellen Mitteln und die Qualitätsstandards in die regionale Schullandschaft investieren.“
Marion Schroer-Koch, Schulkoordinatorin Berufsorientierung des Schulzentrum-Hessen-Homburg und Heike Huck von der Helene-Lange-Schule freuen sich besonders, dass viele eher demotivierte Schüler in diesen zwei Wochen über sich hinauswachsen: „durch das Kennenlernen verschiedenster Berufsfelder sind die Schüler in der Lage, sich in Bezug auf persönliche Interessen und Neigungen einzuordnen. Positives Selbstwertgefühl und neue Lernmotivation führt zu zielgerichteter Auswahl des Betriebspraktikums und dem Zutrauen, doch was werden zu können“.
Einer der regionalen Unterstützer ist seit drei Jahren die Peter-Fuld-Stiftung: „Ziel der Stiftung ist es zur Erreichung eines Berufsabschlusses beizutragen, bei denen deren Weg mit Hindernissen verstellt ist. Somit ist es wichtig, frühzeitig verborgene Fähigkeiten und Neigungen zu erkennen, um die richtige Ausbildung zu wählen, die durch hohe Motivation auch beendet werden kann“,führt Dr. Wolfgang Knof, Mitglied des Kuratoriums der Peter-Fuld-Stiftung aus.
„Die TalenteWerkstatt bietet die Chance neue Türen zu öffnen, den Mut auf gewonnene Erfahrungen dieser Zeit aufzubauen und auch schulisch nochmals Gas zu geben, um für den gefundenen Ausbildungsweg die nötige Qualifikation einbringen zu können“, zeigt sich auch Stadtrat und Schuldezernent Axel Weiss-Thiel überzeugt.
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