TalenteWerkstatt feiert 6. Jähriges

Ausbildung

„Ende 2013 wurde bereits der 2000ste Schüler geehrt“, sagte Daniela Grund, die das ganze Projekt plant und federführend leitet.

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Ziemlich genau zwei Jahre später haben wir durch den großen Zuspruch von Schulen das Glück, den 3000. Teilnehmer nach sechs Jahren TalenteWerkstatt verabschieden zu dürfen.“, erläutert Grund die rasante Nachfrage nach dieser Kompetenzfeststellung.

„Wir wollen mit dieser TalenteWerkstatt dazu beitragen, dass der Übergang von Schule in Ausbildung, also der Berufswahlprozess optimiert wird, somit Ausbildungsabbrüche, die immer noch zu viele sind, vermieden und dadurch die Fachkräftelücke vermindert werden kann“, erläutert Reinhold Maisch, Geschäftsführer der GfW die Ziele dieser aufwendigen Maßnahme. „Damit für die Schüler ein wirklichkeitsnahes und sicheres Arbeiten und Erproben möglich ist, sollen die Berufsfelder in anforderungsgerecht ausgestatteten Fachräumen und Werkstätten durchgeführt werden“, führt Maisch weiter aus und bedankte sich in diesem Zusammenhang ganz herzlich bei den unterstützenden Förderern, wie der Ludwig-Geißler-Schule, der Eugen-Kaiser-Schule, Hanau, dem Amtsgericht, Hanau, der Martin-Luther Stiftung, dem Simeonstift aus Hainburg, der Friseurinnung, Hanau, der AC Eiche, Hanau sowie den finanziellen Unterstützern und Förderern wie der Pro Region Stiftung, der Peter Fuld Stiftung, der Bürgerstiftung, Hanau, der IHK, Hanau und der Firma Deko Brosch.

Schüler und Lehrkräfte sind hochzufrieden mit diesem praktischen Ausprobieren der verschiedenen Berufsfelder. Marion Schroer-Koch, ehemaliges Schulleitungsmitglied am Schulzentrum-Hessen Homburg und nun Hauptstufenleiterin an der Otto-Hahn-Schule, hat die TaleneWerkstatt fest im Berufsorientierungskonzept des Schulzentrum-Hessen-Homburg verankert und stellt auch für das Projekt in ihrer neuen Schule die ersten Weichen.“ Carlos, der als 3000 Teilnehmer das Projekt besuchte, formulierte als Fazit der TalenteWerkstatt: „Liebe Frau Grund, es waren zwei tolle Wochen in der TalenteWerkstatt. Wir haben sehr viel über die Arbeitswelt und verschiedene Berufsmöglichkeiten gelernt. Es waren abwechslungsreiche zwei Wochen auch wenn meine Gruppe zu wenige handwerkliche Berufsfelder hatte. Ich weiß nun zumindest, was ich nicht lernen möchte. Vielen lieben Dank, ich hoffe dass sich die TalenteWerkstatt immer weiterentwickeln wird und noch viele Schüler davon profitieren können.“

Thomas Müller, im Staatlichen Schulamt für die Berufsorientierung zuständig, ist froh, dass mittlerweile zwanzig Schulen des Main-Kinzig-Kreises diese Kompetenzfeststellung nutzen. „Dank an die Gesellschaft für Wirtschaftskunde e.V., dass sie die finanziellen Mitteln und die Qualitätsstandards in die regionale Schullandschaft investieren.“ Kerstin Schmeckthal stellvertretendes Schulleitungsmitglied, von der Kopernikusschule freut sich besonders, dass viele Schüler in diesen zwei Wochen über sich hinauswachsen: „durch das Kennenlernen verschiedenster Berufsfelder sind die Schüler in der Lage, sich in Bezug auf persönliche Interessen und Neigungen einzuordnen. Positives Selbstwertgefühl und neue Lernmotivation führt zu zielgerichteter Auswahl des Betriebspraktikums und dem Zutrauen, doch was werden zu können“.

Einer der regionalen Unterstützer ist seit fünf Jahren die Peter-Fuld-Stiftung: „Ziel der Stiftung ist es zur Erreichung eines Berufsabschlusses beizutragen, bei denen deren Weg mit Hindernissen verstellt ist. Somit ist es wichtig, frühzeitig verborgene Fähigkeiten und Neigungen zu erkennen, um die richtige Ausbildung zu wählen, die durch hohe Motivation auch beendet werden kann“, führt Brigitte Wösthoff, Mitglied des Kuratoriums der Peter-Fuld-Stiftung aus. „Die TalenteWerkstatt bietet die Chance neue Türen zu öffnen, den Mut auf gewonnene Erfahrungen dieser Zeit aufzubauen und auch schulisch nochmals Gas zu geben, um für den gefundenen Ausbildungsweg die nötige Qualifikation einbringen zu können“, zeigt sich auch Ehrenamts Stadtrat Herr Jochem überzeugt.


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