15 junge Erwachsene starten nun in die zweite Phase des Berufsvorbereitung-Projektes „Mit Energie dabei“, welches von E.ON-Kraftwerk Staudinger, der Arbeitsagentur Hanau und der Gesellschaft für Wirtschaftskunde (GfW) seit 2006 umgesetzt wird.
Nunmehr seit Oktober hatten sie die Möglichkeit ihre Talente und Begabungen zu finden und in der Praxis über betriebliche Schnupperpraktika zu überprüfen. Für die meisten steht der berufliche Kurs nun fest, jetzt geht es in ein 7-monatiges betriebliches Praktikum. Unterstützt werden sie dabei von erfahrenen Berufspädagogen und Ausbildern der GfW, die ihnen wichtiges Basiswissen für das Berufsleben mit auf den Weg geben. Zu einem gemeinsamen Weihnachtsbrunch waren nun alle Beteiligten und Förderer in das Kraftwerkt Staudinger eingeladen. Kraftwerksleiter Edgar Kaufhold begrüßte die Teilnehmer und ermutigte sie, die gegenwärtige Position weiter auszubauen: „nun heißt es, mit voller Energie die nächsten Monate im Betrieb Einsatz zeigen und sich so präsentieren, um in eine Ausbildung übernommen zu werden“. Dafür dankte er ausdrücklich den beteiligten Praktikumsbetrieben, die es den jungen Leuten ermöglichen, sich auszuprobieren und sie auf ihrem Weg zu einem Ausbildungsvertrag tatkräftig unterstützen.
Trotz vollem Terminkalender ließ es sich der Schirmherr des Projektes, Landrat Erich Pipa, nicht nehmen, den Teilnehmern und Teilnehmerinnen viel Erfolg zu wünschen. „ Viele Betriebe müssen ihre Bewerbungsverfahren anpassen, um bei der Auswahl ihrer Fachkräfte von Morgen erfolgreich zu sein. Wichtig seien nicht nur die Zeugnisnoten, sondern auch der persönliche Einsatz und die sogenannten soft skills, die Tugenden der jungen Leute. Dafür bietet dieses Projekt sehr gute Chancen", erklärte Pipa.
Heike Hengster, neue Chefin der Arbeitsagentur Hanau spornte die jungen Praktikanten ebenfalls an: „Die duale, betriebliche Ausbildung ist das beste Fundament für ein erfolgreiches und zufriedenes Berufsleben. Und auch in der Ausbildung lasen wir sie nicht allein. Wir unterstützen wir Sie und ihre Betriebe im Bedarfsfalle mit assistierter Ausbildung oder ausbildungsbegleitenden Hilfen zum Bestehen der Berufsabschlussprüfung“, ergänzte Hengster. „Auch nach der Ausbildung immer am Ball bleiben, lebenslanges Lernen und Weiterbildung sind in allen Berufen gefragt und sichern den Arbeitsplatz. Also den nun begonnenen Weg konsequent fortsetzen, denn auch nach der Berufsausbildung gibt es noch vielfältige Karrierechancen“, motivierte Reinhold Maisch, Geschäftsführer der GfW, die Berufsstarter.
Das Projekt wird nun im 9. Jahr durchgeführt und konnte im Durchschnitt 75 % der Teilnehmer in eine Ausbildung vermitteln. Voraussetzung dafür ist passgenaue Vermittlung (Matching) und die Kenntnis des aktuellen Ausbildungsmarktes. „Für (fast)jeden Topf findet sich einen Deckel“ sagt Peter Rückert, Berufspädagoge des Projektes, „ wir kennen die Anforderungsprofile der Betriebe, die mit uns kooperieren und wir kennen die Kompetenzen der Jugendlichen. Das muss passen“.
Foto: Neu motiviert stellen sich die Berufsstarter dem Fotografen. Eingerahmt von den Unterstützern: Edgar Kaufhold (hinten links), Schirmherr Landrat Erich Pipa (hinten 2. von links), Heike Hengster (vorletzte Reihe Mitte) und Projektleiter Peter Pückert (vorne rechts).
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