Zwölf neue Betreuer für die Altenpflege

Ausbildung

Das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege des main-Kinzig-Kreises will die Qualifizierung von Betreuungskräften in den stationären Pflegeinrichtungen intensivieren.

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examenbetreuungEs trägt damit dem neuen gesetzlichen Anspruch Rechnung, dass die Bewohner von stationären Einrichtungen intensiver betreut werden sollen, wofür ausgebildete Fachkräfte benötigt. Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren und Geschäftsbereichsleiterin Sonja Jahn vom Bildungsinstitut konnten im Beisein des Einrichtungsleiters Stephan Hemberger vom Altenzentrum Rodenbach und der beiden Betriebsratsmitgliedern Belinda Schmidt und Anja Laguardia zwölf neuen Betreuungskräften die Zertifikate für eine erfolgreiche Fortbildung  überreichen. Es sind dies Ellen Bexten, Cornelia Fingerhut, Miriam Franke, Medina Reinery Hernandez, Maria Humbert, Brigitte Kapl, Heidi Lawrence, Margot Müller, Silivia Schäfer und Inga Seibote sowie die beiden neuen männlichen Betreuungskräfte Christopher Grelka und Reinhard Raab.

Geschäftsführer Dieter Bien betonte, dass die neuen Betreuungskräfte eine wichtige Aufgabe zu erfüllen haben. Sie sollen in enger Kooperation und fachlicher Absprache mit den Pflegekräften und den Pflegeteams in den 10 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren die Lebensqualität von anspruchsberechtigten Bewohnern verbessern. Bien: „Die zusätzlichen Betreuungskräfte sollen die Bewohner nicht nur betreuen, sondern auch aktivieren.“ „Als Betreuungs- und Aktivierungsmaßnahmen kommen Maßnahmen und Tätigkeiten in Betracht, die das Wohlbefinden, den physischen Zustand oder die psychische Stimmung der betreuten Menschen positiv beeinflussen können“, so die Geschäftsbereichsleiterin Sonja Jahn.

Konkret gehören hierzu malen, basteln, handwerkliche Arbeiten, leichte Gartenarbeiten und die Fütterung und Pflege von Haustieren. Aber auch kochen und backen sowie musizieren und singen und Brett- und Kartenspiele sind konkrete Aufgaben zur Motivation von Bewohnern in stationären Altenheimen; ferner Brett- und Kartenspiele sowie Lesen und Vorlesen. Besondere Bedeutung hat die Tätigkeit der Betreuer auch für die Bewegung der Bewohner. Spaziergänge und Ausflüge sowie sportliche Übungen und Tanzen in der Gruppe sind Maßnahmen, die die Betreuer mit den Bewohnern durchführen sollen, so der Hinweis in der Fortbildung an die Betreuer. Eine ganz wesentliche Aufgabe ist die Betreuung der Seniorinnen und Senioren beim Besuch von kulturellen und sportlichen Veranstaltungen, aber auch von Gottesdiensten und Friedhöfen.

Jahn: „Die Betreuungskräfte sollen den Anspruchsberechtigten für Gespräche über Alltägliches und ihre Sorgen zur Verfügung stehen, ihnen durch ihre Anwesenheit Ängste nehmen sowie Sicherheit und Orientierung vermitteln.“ Betreuungs- und Aktivierungsangebote sollen sich aber an den Erwartungen, Wünschen, Fähigkeiten und Befindlichkeiten der Bewohner unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Biographie, dem Geschlecht sowie dem jeweiligen situativen Kontext orientieren.

Foto: Die neuen Betreuer mit Geschäftsführer Dieter Bien, Sonja Jahn, Anja Laguardia, Belinda Schmidt und Stephan Hemberger (hintere Reihe von rechts) und Sonja Jahn.


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