(Museums-)Sommer in Hanau: „Eintritt gegen Spende“

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Die Inzidenzen sinken. Das "normale" Leben kehrt wieder zurück. Daher freuen sich auch die Hanauer Museumsteams, dass sie nach sieben langen Monaten Anfang Juni wieder öffnen konnten.

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Den Monat Juli wollen sie ihren Gästen mit "Urlaub vor der Haustür" versüßen und bieten Eintritt gegen eine freiwillige Spende an. Man kennt das Konzept aus der Gastronomie oder von kulturellen Einrichtungen: "Pay what you want" – "Zahle was du kannst" und was es dir wert ist. Dies gilt unter dem Motto "Eintritt gegen Spende" für den ganzen Monat Juli in den Hanauer Museen. Mit der Spende, die jeder nach seinem Ermessen und in seinem finanziellen Rahmen leistet, wird das Programm der Hanauer Museen unterstützt.

Oberbürgermeister und Kulturdezernent Claus Kaminsky (SPD) ist begeistert von dieser Kampagne "Wir freuen uns, wenn alle das zahlen, was sie können und erbitten uns von denen, die es können ihre Unterstützung, damit wir auch in Zukunft kulturelle Bildung mit Vergnügen für alle anbieten können." Glücklicherweise lassen die aktuellen Corona-Maßnahmen es zu, dass man ohne Terminvereinbarung die Museen besuchen kann. Aktuell werden die Kontaktdaten weiterhin erfasst und die AHA-Regeln gelten. Auch die medizinische Maskenpflicht besteht weiterhin, denn der Mindestabstand kann an manchen Stellen im Museum nicht eingehalten werden. Dennoch ist der Museumsbesuch ein besonderes Erlebnis nach der langen Zeit der "kulturellen Dürre" ist sich Fachbereichsleiter Martin Hoppe sicher.

Ab Juli sind auch das Hessische Puppen- und Spielzeugmuseum in Wilhelmsbad und das Radwerk in Klein-Auheim wieder geöffnet. Zahlreiche neue Ausstellungen und erste kleinere Veranstaltungsformate sind in den Museen unter den aktuellen Corona-Bedingungen zu sehen. Das Konzept "Eintritt gegen Spende" bezieht sich auf den Museumseintritt. Die museumspädagogischen Veranstaltungen sind weiterhin kostenpflichtig, um die Material- und Personalkosten dieser Termine abzudecken. Aktuelles zur Corona-Situation findet man auf www.corona.hanau.de Aktuelle Informationen bieten alle Museen jederzeit über die jeweiligen Homepages oder auf www.museen-hanau.de.

PROGRAMM DER MUSEEN

Historisches Museum Schloss Philippsruhe mit GrimmsMärchenReich
Öffnung: samstags und sonntags 11-18 Uhr Info und Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / 06181-295 1799 (Mo.-Fr. 10-15 Uhr) www.museen-hanau.de Aufgrund der Sanierungsmaßnahmen im Schloss Philippsruhe sind einzelne Bereiche vorerst noch geschlossen. Bitte die Hinweise vor Ort beachten.

GrimmsMärchenReich
Das GrimmsMärchenReich wird in zwei Zeitfenstern geöffnet: Von 11 bis 14 Uhr und von 15 bis 17 Uhr.
In der Zeit von 14 bis 15 Uhr ist das Mitmach-Museum geschlossen, um alle Stationen und Oberflächen zu reinigen.
Mitmachen lautet die Devise im GrimmsMärchenReich und das ist auch die Idee beim Hygienekonzept! Wenn sich die Museumsgäste an die Hygienemaßnahmen halten und "mitmachen", ist dabei für die Sicherheit aller gesorgt.

Leben im Krieg – Perspektiven auf Hanau im zweiten Weltkrieg
Die interaktive Ausstellung beleuchtet neben den Entwicklungslinien in und durch den zweiten Weltkrieg bis in die Nachkriegszeit die Lebensbedingungen in Hanau im Zweiten Weltkrieg. Die erinnerungskulturellen Entwicklungen nach 1945 werden betrachtet und bis an die Gegenwart herangeführt. So werden auch Perspektiven Hanauer Jugendlichen und von Menschen aus den europäischen Partnerstädten eingewoben.

Elemente der Stadtlaborausstellung "Ich sehe was, was du nicht siehst. Rassismus, Widerstand und Empowerment" des Historischen Museum Frankfurt in Schloss Philippsruhe
In der Stadtlaborausstellung des Historischen Museums Frankfurt wurde das Thema Rassismus von rund 60 Frankfurt lebenden Menschen beleuchtet. Angegliedert an die Ausstellung "Leben im Krieg – Perspektiven auf Hanau im Zweiten Weltkrieg", schlagen die Beiträge einen Bogen in die Gegenwart und zeigen, dass Rassismus auch heute präsent ist. Ergänzt werden die Frankfurter Beiträge von einer Posterausstellung zum Thema Rassismus von Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses Geschichte der Hohen Landesschule in Hanau.

Sa 03. Juli bis 31. Oktober 2021
Ludwig Emil Grimm – Preis 2021: Werkschau der Preisträgerin Franziska Becker Anlässlich der Verleihung des Ludwig Emil Grimm – Preises der Stadt Hanau in Kooperation mit dem Lions Club Hanau Brüder Grimm an Franziska Becker zeigt das Historische Museum Hanau Schloss Philippsruhe ab dem 01.07.2021 eine Werkschau der Künstlerin. Die Ausstellung präsentiert rund 100 Werke aus dem Privatbesitz der Künstlerin.

Museum Schloss Steinheim
Öffnungszeiten: samstags und sonntags 11-17 Uhr Info und Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / 06181-295 1799 (Mo.-Fr. 10-15 Uhr) www.museen-hanau.de

700 Jahre Stadtrechte Steinheim. Identität-Geschichte-Objekte Zum 700-jährigen Jubiläum des Erwerbs der Stadtrechte Steinheims zeigt das Museum Schloss Steinheim eine Jubiläumsausstellung. Nicht nur die großen Entwicklungslinien sind hier von Bedeutung, auch die für Steinheim prägenden und typischen Dinge werden herausgestellt und hinterfragt. So wie die Frage, ob der Äppelwoi typisch für Steinheim ist?

Museum Großauheim
Öffnungszeiten: samstags und sonntags 11-17 Uhr Info und Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / 06181-295 1799 (Mo.-Fr. 10-15 Uhr) www.museen-hanau.de

August Gaul – Weil es mich freut. Plastik und Grafik zum 150. Geburtstag Das Museum Großauheim würdigt den Bildhauer August Gaul anlässlich seines 150. Geburtstags noch bis zum 30.01.2022 mit einer Jubiläumsausstellung. Gezeigt werden neben Plastiken, Skulpturen und Zeichnungen auch Grafiken, Originalfotografien und Buchillustrationen des bedeutendsten deutschen Tierbildhauers der Moderne.

Der Wald des Leopoldo Richter verlängert bis 24.10.2021 Die Ausstellung zeigt Werke des Abenteuers, Wissenschaftlers und Künstlers Leopoldo Richter (1896-1984). Geboren in Großauheim, siedelte Richter nach Südamerika, wo er lange Erkundungen im Urwald zwischen Kolumbien und Chile durchführte und sich das Vertrauen der indigenen Bevölkerung verdiente. Richters künstlerisches Werk zeigt das spannende Verhältnis von Mensch und Wald.

DEUTSCHES GOLDSCHMIEDEHAUS
Öffnungszeiten: Di-So, 11.00 – 17.00 Uhr Info und Anmeldung: Tel. 06181 – 256556 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.goldschmiedehaus.com

Der Reiz des Minimalen – Carl Dau. Schmuck. Objekte Die Ausstellung im Silbersaal zeigt das vielseitige Oeuvre des Berliner Künstlers Carl Dau. Im Vordergrund steht äußerst minimalistisch gestalteter Schmuck aus Edelstahl mit kraftvollen Farbakzenten, der von großformatigen Wandobjekten ergänzt wird.

Klein aber fein. Accessoires der Grande Dame Im Mittelpunkt der Präsentation in der Eingangsvitrine steht modisches Zubehör, das den guten Geschmack und Status der Damen zwischen 1730 und dem 21. Jahrhundert zeigt. Eine ausgefallene goldene Lorgnette, eine überaus reich ausgestattetes Chateleine, Gürtelschließen, ein fein gearbeitetes Carnet de Bal (Ballbüchlein), eine üppig verzierte Haarspange und verschiedene Halter für Fächer, Boa oder Schleppe gehören zu den heute kaum noch bekannten Kleinodien.

Tanja Zessel - Schmuckmarktpreisträgerin 2019 Die Goldschmiedin und Diplom-Schmuckdesignerin Tanja Zessel (*1968) wurde 2019 zur Schmuckmarktpreisträgerin ernannt. Mit der Auszeichnung erhielt sie die Möglichkeit einer Ausstellung im Souterrain des Deutschen Goldschmiedehauses. Charakteristisch für sie sind fantasievoll gestaltete, ausdrucksstarke Ringe aus klassischen Materialien wie Gold und Silber. Teilweise nutzt sie auch Edelstahl.

Pas de deux – Schmuck von Sylke Alma Klopsch & Helen Friesacher Sylke A. Klopsch, Pforzheim und Helen Friesacher, Kaufbeuren-Neugablonz, verfolgen in ihrem Schmuckschaffen ganz unterschiedliche Künstlerische Ansätze. Geometrische Grundformen von unbestechlicher Klarheit bilden den Ausgangspunkt für die Arbeiten von Friesacher. Die freie, spielerische Form, die betonte Leichtigkeit in der Anmutung stehen bei Sylke A. Klopsch im Vordergrund.

Ab Juli wieder offen:

HESSISCHES PUPPEN- UND SPIELZEUGMUSEUM
Öffnet zum 1. Juli 2021
Di-Sa 14-17 Uhr, sonntags 10-17 Uhr
www.hpusm.de

Es gibt viel Neues zu entdecken im Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum! In der Zeit der Stille wurde schwer geräumt und geputzt. Viele neue wunderschöne Geschenke fanden ihren Weg in das Museum. Am 4. Juli wird die neue Japan-Abteilung eröffnet. In diesem Rahmen werden 160 Jahre deutsch-japanische Freundschaft, 20 Jahre Städtepartnerschaft Hanaus mit Tottori und die museale Freundschaft mit dem Internationalen Spielzeugmuseum Warabekan in Tottori gefeiert. Außerdem gibt es noch ein ganz wunderbares Sammlerkabinett zu bestaunen, in dem die einzigartige Feuerwehr-Sammlung Heisterkamp aus Frankfurt gezeigt wird. Da die Eisenbahnausstellung nur von Wenigen besucht werden konnte, wurde diese noch mal ganz frisch herausgeputzt! Das Team des Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseums freut sich auf viele Besucher bei "Eintritt gegen Spende" ab Juli!

RADWERK KLEIN-AUHEIM
Öffnet am 3. und 4. Juli jeweils von 13 bis 17 Uhr Danach jeden Samstag und Sonntag von 13 bis 17 Uhr www.hgv-klein-auheim.de

Es gibt zwei neue Objekte in der Dauerausstellung: Die Rädersammlung wird erweitert durch ein Tandem von 1933. Das ist der Vorgänger von dem schon in der Ausstellung stehendem Tandem aus den 1960er Jahren. Beide unterscheiden sich in einem wesentlichen Detail, das etwas mit gesellschaftlichen Strömungen zu tun hat. Das kann man aber nur bei einem Besuch vor Ort herausfinden! Das zweite Objekt ist ein Hochrad von etwa 1880. Schön hergerichtet und auf einen Sockel gestellt zeigt es die Vorstufe zu den BAUER-Rädern. Das Hochrad ist eine Dauerleihgabe des Heimat- und Geschichtsvereins Großauheim. Ab dem 17. Juli ist dann die Sonderausstellung "Rennräder von Technobull" zu sehen. Aus der Dietesheimer Techniksammlung von Bruno Schmück kommen die Rennräder der Marke Technobull. Sie wurden von Heinz Günter Sattler in Hausen zwischen 1970 und 1998 individuell für die Besitzer gebaut. Diese Räder konnten bis zu 4500 Mark kosten. Zusätzlich wird ein ADLER Halbrenner von 1904 zu sehen sein. Als Vernetzung zweier Ausstellungen wird im Museum im RadWerk diese Sammlung erstmals gezeigt.

Foto: Führung in der Ausstellung „Leben im Krieg“ mit Kuratorin und Direktorin Dr. Victoria Asschenfeldt, © Städtische Museen Hanau

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