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In seiner neuen Ausstellung „Frauen am Limit“ behandelt der in Hasselroth lebende und arbeitende Künstler Matthias Kraus seine weiblichen Modelle alle gleich und macht gleichzeitig darauf aufmerksam, dass Frauen eine finanzielle Gleichbehandlung in unserer Gesellschaft vielfach immer noch nicht erreicht haben. Seine Porträtreihe, die vom 5. bis 27. Mai im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen zu sehen sein wird, zeigt 36 Frauen aus der Region, die Hälfte von ihnen hat einen Migrationshintergrund. Sein Ziel ist es, eine Debatte zu den Themen „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, „Doppelbelastung“ und „Rassismus im Alltag“ anzustoßen. Kunst sei gefordert, sich mit diesen Problemen auseinanderzusetzen, sagt der Kulturpreisträger. Er selbst verarbeitet dies mit den immer gleich aufgebauten Porträts auf orangefarbenem Hintergrund, diese sind auf einer Grundierung gezeichnet, die mit Splittern durchwirkt ist – als fühlbarer Widerstand, wie ihn die Frauen vielfach in ihrem Alltag erleben.

„Matthias Kraus ist hier ein sehr eindrückliches Werk gelungen, das ich schon im vergangenen Jahr bei einem Besuch seiner Werkstatt bewundert habe, als es noch im Entstehen war. Die Frauengesichter sind durch den Entzug der Farbe zwar verfremdet, dennoch sind die Persönlichkeiten deutlich erkennbar“, erklärt Landrat Thorsten Stolz, der die Ausstellung am 5. Mai um 19 Uhr eröffnen wird.

Matthias Kraus hat 2003 den Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises erhalten. Neben der Malerei und den graphischen Arbeiten fertigt er Skulpturen, aber auch Licht- und Toninstallationen, die im Raum wirken. Er wirkt aber auch an Performances, Aufführungen mit Schauspielern und Tanzgruppen mit. Seine bevorzugten Werkstoffe sind Papier, Pappe, Stoff, Eisen und Kupfer.

Die Ausstellung „Frauen am Limit“ von Matthias Kraus ist vom 5. bis 27. Mai im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen zu sehen. Am Eröffnungsabend (Beginn 19 Uhr) wird Matthias Kraus eine Einführung in sein Werk geben.

Foto: Das Bild zeigt den Künstler Matthias Kraus (links) mit Landrat Thorsten Stolz (SPD), der die Porträtarbeiten für die Ausstellung „Frauen am Limit“ bei einem Werkstattbesuch näher in Augenschein nahm.


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