DNArt – Mensch_Gestalt_Identität

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Sie haben nicht lange auf sich warten lassen: Nach dem großartigen Erfolg der ersten Gemeinschaftsausstellung „In Art We Trust“ 2021, legt das junge Kunstkollektiv „Atelier Fluchtpunkt“ nun nach.

Konfrontativ und gleichzeitig einladend, eröffnen die 12 jungen Künstlerinnen und Künstler mit ihrer Ausstellung „DNArt – Mensch_Gestalt_Identität“ Raum für Dialog und Perspektivwechsel. Das Kollektiv widmet sich dabei unter anderem der Frage nach menschlicher Identität.

Die experimentierfreudigen, farbenfrohen und mitunter auch provokanten Arbeiten sind vom 24. Juni bis 27. Juli, jeweils donnerstags von 16 bis 18 Uhr im Klaus Remer Foyer des CPH zu sehen. Die Vernissage findet am Freitag, 24. Juni um 18 Uhr statt. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

Vernissage: Rahmenprogramm mit starken Partnern in top Kulisse

Zur Eröffnung der Ausstellung hat Bürgermeister Axel Weiss-Thiel sein Kommen angekündigt. Das Jugendbildungs- und Kulturzentrum Hans Böckler, in dem das Atelier beheimatet ist, fällt gemeinsam mit dem Amt für Soziale Prävention unter seine Regie. Auch die Betriebsführungsgesellschaft Hanau (BFG) ist an der Förderung junger Kunstschaffender beteiligt und bietet mit dem Klaus Remer Foyer eine erstklassige Location. Stadtverordnetenvorsteherin, Beate Funck wird zur Eröffnung sprechen und somit den jungen Kunstschaffenden einmal mehr ihre Wertschätzung entgegenbringen.

Das Duo MAVI` mit Maurice Gärtner an der Gitarre und Sängerin Gamze Altunay, rundet mit poetisch arabisch türkischem Folk Pop die Vernissage ab.

dnaatelier az

„DNArt“ – Was steht hinter diesem Kunstwort?

„In einer sich immer schneller wandelnden Welt, in der Sinn- und Identitätsfragen sich für viele immer komplexer darstellen und Kontinuität vom Wechsel und Wandel abgelöst zu sein scheint, war es nicht schwer, dieses Thema in einer gemeinsamen Auseinandersetzung zu finden“, berichtet Nicole Harth, Initiatorin und erste Ansprechpartnerin für das Kollektiv. Die Künstlerinnen und Künstler werfen einen Blick in unser Innerstes: Was ist Identität, was grenzt ab, was vereint und woraus speist sich eigentlich Menschlichkeit? Die These dahinter: Der Mensch, sein Gestaltungsbedürfnis und die Suche nach Bedeutsamkeit, hinterlassen Spuren – im Geist, am Körper, im Mit-, Für‑ und Gegeneinander.

Die Künstlerinnen und Künstler

So vielfältig der Mensch, so divers, bunt und mitunter auch gegensätzlich sind die ausgestellten Bilder und Skulpturen von Rebecca Laskowski, Lisa Kanthak, Lena Ludwig, Johanna Elena Basilico, Jessica Kaufmann, Sophia Dellhoven, Elena Schad, Estelle Müller, Rene Farenkopf, Victoria Weitz, Isaac Maksymov und Joelle Jamila Hendler. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Den Mut und die Freiheit unbequem zu sein. „Die Ausstellung geht nah, legt auch mal den Finger in die Wunde und zeigt sich am Ende doch versöhnlich mit der Spezies Mensch. Quasi eine künstlerische Achterbahnfahrt durch unser Innerstes“, ergänzt Elena Schad. Sie hat sich aktiv ins Projekt eingebracht und die Ausstellung gemeinsam mit Nicole Harth kuratiert.

Hintergrund

„Atelier Fluchtpunkt“ – Zentrale für Jugendkultur   

Die Anfänge des Kollektivs entstanden im Jahr 2019. Im JuBiKuz wurde ein Raum zur Kreativität als Atelier umgestaltet. Mit zunächst 6 jungen Leuten wurde begonnen zu renovieren. Kurz vor der Einweihung ereignete sich der furchtbare rassistisch motivierte Anschlag, kurz darauf folgte die Pandemie. Hieraus entwickelte das Kollektiv junger Kunstschaffender eine neue Stärke und vernetzte und präsentierte sich dann auch digital. Und so kam es dann im Jahr 2021 zu einer kraftvollen Gemeinschaftsausstellung. In der „Galerie Freihafen“ wurde, unterstützt durch die Stabstelle Soziokultur und das KUZ Hanau, ein sicherer Hafen dafür geschaffen. Mit über 80 Exponaten zum Thema 2020 und über 500 Besucherinnen und Besuchern war dies ein toller Erfolg. Begleitend wurde unter dem gleichnamigen Titel „IN ART WE TRUST“ eine 40-minütige Dokumentation über das Projekt gedreht.

Aktuell über 20 junge ambitionierte Kunstschaffende

Das Kollektiv wächst seitdem stetig und zählt aktuell über 20 aktive junge Kunstschaffende. Es geht vorrangig um Vernetzung, um Orte der Begegnungen, Orte der Kreativität und Plattformen der Präsentation für junge Künstlerinnen und Künstler. Der Mehrwert – die Entstehung ästhetischer Räume und Bildungserfahrungen! Der offene Zeichentreff im JubiKuz eröffnet hier einen niederschwelligen Zugang ins Kollektiv: Jeden Mittwoch von 16 – 19 Uhr einfach vorbeikommen, Leute treffen, Kunst machen! Die Künstlerinnen und Künstler vom Atelier Fluchtpunkt arbeiten derzeit zentral im Atelier des Jugendbildungs‑ und Kulturzentrums Hans Böckler Hanau. Es haben sich auch Künstlerinnen und Künstler aus Frankfurt, Aschaffenburg und Regensburg dem Kollektiv angeschlossen.

Infos zum Atelier Fluchtpunkt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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