„Der Rettich riecht nach Radieschen“, sagt einer der Schüler und riecht gleich noch einmal an der weißen Wurzel.

Welche Gemüsesorten es gibt und wie sie zubereitet werden, erfuhren der Viertklässler und seine Klassenkameraden beim Gemüsespiel. Heidi Lindenfeld von der Heinzelmännchen GmbH hatte die drei vierten Klassen der Henry-Harnischfeger-Schule Salmünster dazu eingeladen.
Die Heinzelmännchen GmbH ist ein Tochterunternehmen des Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK) und bietet Menschen mit Behinderung Arbeitsplätze und Qualifizierungsmöglichkeiten in verschiedenen Berufsfeldern wie Wäscherei und Schulverpflegung. Derzeit versorgen die Heinzelmännchen insgesamt 17 Schulen im Main-Kinzig-Kreis täglich mit ausgewogenen Mittags- und Zwischenmahlzeiten. Dabei legen die Heinzelmännchen großen Wert auf gesundes und leckeres Essen. Auch die Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule kommen mit Eintritt in die Ganztagsschule ab der 5. Klasse in diesen Genuss.
Um Spaß am Genuss und Wissen über Nahrungsmittel zu vermitteln, hatte Heidi Lindenfeld die Viertklässler zum Gemüsespiel eingeladen. Dabei mussten die Klassen, die nacheinander in die Mensa kamen und jeweils in zwei Mannschaften aufgeteilt wurden, die 20 verschiedenen Gemüsesorten ihrem richtigen Namen zuordnen.
Bei der Klasse 4a siegte eindeutig die Mädchen-Mannschaft mit 14 Punkten gegen die Jungen-Mannschaft mit 8 Punkten. Emsig beantworteten die Schüler die Fragen, die ihnen Heidi Lindenfeld rund um das Gemüse stellte, betasteten Karotte, Rote Beete und Co. und rochen neugierig daran. „Die Pastinaken riechen nach Karotten“, stellten die kleinen Forscher fest. „Und gekochtes Mangold sieht aus wie Spinat.“ Immer wieder kamen sie dabei auf die Kochkünste und die Gemüsebeete der Großmütter zu sprechen.
Heidi Lindenfeld von den Heinzelmännchen war von ihren kleinen Gästen begeistert: „Alle Schüler haben sehr viel über Gemüse gewusst und viel erzählt. Sie waren super. Ich habe schon siebte und achte Klassen besucht, die weniger wussten.“ Zum Dank überreichte sie den Klassensprechern eine Urkunde und jedem Schüler einen Apfel.
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