Henry-Harnischfeger-Schule macht fit für jeden Abschluss

Bad Soden-Salmünster
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

125 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster arbeiteten in den letzten Wochen fleißig an ihren Projekten, die sie im Team erarbeiteten und vor einer dreiköpfigen Jury präsentierten.

henrymachtmit_au.jpg

henrymachtmit_au1.jpg

„Hessenweit werden eigentlich nur an Hauptschulen bzw. Hautschulzweigen Projektprüfungen als Teil des Schulabschlusses durchgeführt. Doch an Integrierten Gesamtschulen ist dies anders.“, erklärt Stufenleiterin Tamara Schmidt-Willenborg. „Auch Schülerinnen und Schüler, die den Realschulabschluss oder das Abitur anstreben, nehmen bei uns selbstverständlich an dieser anspruchsvollen Prüfung teil und werden so Stück für Stück an Präsentationsprüfungen oder jegliche Art von Präsentationen, sei es für die Ausbildung oder das Abitur, herangeführt und müssen sich beweisen.“, so Schmidt-Willenborg weiter.

Bewertet werden drei Phasen der Gruppenprüfung: Die Vorbereitungsphase, die 16-stündige Durchführungsphase und die Präsentation. Tolle Ergebnisse seien entstanden, sind sich die betreuenden Lehrkräfte einig. So zum Beispiel sei in einer Gruppe ein Parfum entwickelt worden, das im Anschluss fiktiv nach betriebswirtschaftlichen vermarktet wurde. Ein weiteres Projekt beinhaltete die Bedeutung von Fußballstadien für den Fußball. Hier wurde ein Fußballstadion nachgebaut, um die Atmosphäre darzustellen. Eine andere Gruppe beschäftigte sich mit dem Städtebau der Zukunft und entwarf ein Modell, wie Verkehr und Wohnen miteinander nachhaltig in Einklang gebracht werden könnten. Im Januar stehen dann für den Jahrgang 10 die Präsentationsprüfungen an, die das Ergebnis einer Hausarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien darstellt. Hier hoffen die Lehrkräfte der Henry-Harnischfeger-Schule, dass ihre Prüflinge aus den Erfahrungen der Projektprüfungen profitieren.

Fotos: Ein Städtebau-Modell mit unterirdischer Verkehrslenkung und grünem Wohnen, sowie ein selbstgebautes Fußballstadion.