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Keiler Bier

Ermittlungen im Fall „Pinker Panda“ abgeschlossen

Ermittlungen im Fall „Pinker Panda“ abgeschlossen
Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler der Henry-Harnischfeger-Schule führen ihr Theaterstück „Pinker Panda“ auf.

Ein pinker Panda? Mit violetten Herzchen auf dem Bauch? So etwas gibt es doch gar nicht. Oder etwa doch?

Keiler Bier

In der von Lehrkraft Sven Scharf selbst verfassten Komödie, die kürzlich von Schülerinnen und Schülern des Kreativprofils „Die Joker“ in der Aula der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster aufgeführt wurde, ging es jedenfalls um genau so ein Tier.

Die drei ermittelnden Detektive sahen sich dabei immer wieder neuen Herausforderungen ausgesetzt. Sie ermittelten unter erschwerten Bedingungen in einem Tiergeschäft und verfolgten die Spur des angeblich seltenen Exoten sogar bis in eine Verkaufssendung eines Shoppingkanals, ohne am Ende ihrer Ermittlungen auch nur eine einzige heiße Spur, noch nicht einmal den kleinsten Hinweis darauf zu haben, dass ein solches Tier tatsächlich zum Verkauf angeboten wurde. Nachdem sogar eine namhafte Tierexpertin bestätigt hatte, dass sie noch nie etwas von einem pinken Panda mit violetten Herzchen auf dem Bauch gehört hatte, gaben die drei Detektive den Fall schließlich ungelöst auf. Was sich in dem Paket, dass die Detektive dann am Ende der Komödie geliefert bekommen, tatsächlich befand, blieb der Fantasie der Zuschauenden überlassen.

In der vollbesetzten Aula präsentierten die jungen Darstellerinnen und Darsteller, was sie im vergangenen Jahr in unzähligen Proben des Kreativprofils gemeinsam einstudiert hatten. Um das Theaterstück zu einem wirklichen Ereignis zu machen, gab es in diesem Jahr breite Unterstützung aus der Schulgemeinde. Bereits im Vorfeld wurde in der Schule Werbung für das Projekt gemacht. Die wunderschönen und detailreichen Plakate wurden von Schülerinnen und Schülern unter der Leitung von Kunstlehrerin Ines Janssen angefertigt. Das liebevoll gestaltete Bühnenbild wurde ebenfalls von Schülerinnen und Schülern unter der Leitung von Kunstlehrerin Anna von Monkiewitsch entworfen und in Szene gesetzt. Neben einem von Oberstudienrat Sven Scharf gestalteten Soundtrack, in welchem Synchronsprecher Renier Baaken als Stimme aus dem Off agierte, gab es in diesem Jahr auch passende Live-Geräusche einer Gruppe von Kindern aus der Klasse 5f. Die Einstudierung der Geräuschkulisse übernahm Musiklehrer Alexander Zahn. In der Licht- und Tontechnik wurde Sven Scharf von David Heil, einem ehemaligen Schüler der Henry-Harnischfeger-Schule, tatkräftig unterstützt. Gemeinsam programmierten die beiden vorab verschiedene Beleuchtungsszenarien, um das Geschehen auf der Bühne ins rechte Licht zu setzen. Während der Aufführung sorgte David Heil hinter der Bühne für einen reibungslosen technischen Ablauf. 

Zum Schluss applaudierte der Autor und Regisseur seinen jungen Schauspielerinnen und Schauspielern und bedankte sich bei allen Mitwirkenden, die zum Gelingen dieser aufwändigen Produktion beigetragen haben. „Es ist etwas Wunderbares, dabei zuzusehen, wie ein geschriebener Text auf der Bühne zum Leben erwacht.“, so Sven Scharf. Wenn es nach ihm geht, soll es in Zukunft noch viele weitere solcher Projekte geben. Theaterprojekte wie dieses bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, abseits von Unterricht und Leistungsdruck neue Erfahrungen zu sammeln, sich auszuprobieren, kreativ tätig zu werden und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

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Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler der Henry-Harnischfeger-Schule führen ihr Theaterstück „Pinker Panda“ auf.

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