Volle Punktausbeute beim Auswärtswochenende in Thüringen

Badminton

Maintal gibt sich keine Blöße und siegt mit 6:2 gegen Gera und mit 7:1 gegen Jena.

Messe Wächtersbach

Erstmals in dieser Saison kam dabei Neuzugang Wei Ming Hauschild gegen Gera und Jena zum Einsatz. Der sympathische Student ist zurück von seinem Auslandssemester sorgte auf Anhieb für Furore, indem er seine Debutspiele für Maintal allesamt gewinnen konnte. Zwei Spiele vor Saisonende ist der BVM damit immer noch Tabellenführer in der Regionalliga Mitte - zwei Punkte vor den direkten Verfolgern aus Wehen. Am 22. März 15:00 Uhr kommt es zum entscheidenden Aufstiegsspiel gegen Wehen in der heimischen Maintalhalle.

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6:2-Erfolg gegen Gera

Gegen Gera erwischten insbesondere die Maintaler Herren einen guten Tag. Die beiden Herrendoppel gingen gewohnt deutlich an Maintal, genauso wie das erste Herreneinzel. Im zweiten Herreneinzel traf Neuzugang Wei Ming Hauschild auf den Linkshänder Sebastian Kokott. Nach einer kleinen Konzentrationsschäche im zweiten Satz konnte Ming das Spieltempo im dritten Satz wieder so hoch gestalten, dass Kokott vergeblich den Angriffsbällen des Maintalers hinterherlief. Am Ende setzte sich Ming deutlich mit 21:12, 18:21 und 21:7 durch. Auch der dritte Herreneinzelpunkt ging an diesem Tag an Maintal. Dazu rang Matthias Fix den Geraer Tobias Lesser mit 15:21, 21:18 und 21:19 nieder.

Diese insgesamt fünf "Herrenpunkte" legten den Grundstein für den Gesamtsieg, denn die Geraer Damen leisteten starke Gegenwehr. In einem ausgeglichen Damendoppel erspielten sich die Maintalerinnen Tessa Koschig und Tatjana Geibig-Krax zwar zunächst kleine Vorteile gegenüber ihren Gegnerinnen Stelzer/Engelhardt, doch die drei Maintaler Matchbälle beim Stand 21:16 / 20:17 konnten sie allesamt nicht nutzen. Kleine Konzentrationsschwankungen führten das Geraer Damendoppel schließlich doch noch zu einem Dreisatzerfolg (21:16, 20:22, 15:21). Auch im Dameneinzel hatte es Tatjana Geibig-Krax gegen Maxi Stelzer, die aktuelle Nummer Sechs der Deutschen Rangliste, schwer. Obwohl die Maintalerin beachtliche Gegennwehr leistete, konnte sie ihre Zweisatzniederlage (18:21, 15:21) nicht verhindern. Den Abschlusspunkt besorgten schließlich Christopher Fix und Tessa Koschig im Mixed. In einer Neuauflage des Halbfinales der Südwestdeutschen Meisterschaften ließen sie der Paarung Henke/Engelhardt erneut keine Chance und setzten sich mit 21:15 und 21:19 souverän durch.

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7:1-Kantersieg gegen Jena

Gegen Jena musste nur Steffen Peterskovsky sein erstes Herreneinzel erkältungsgeschwächt gegen Johann Höflitz abgeben. Alle anderen Spiele endeten zu Gunsten des 1. BV Maintal. Im ersten Herrendoppel reichten Steffens Kräfte noch: Zusammen mit Matthias Fix ließ er der Paarung Höflitz/Predel keine Chance (21:14, 21:12). Das zweite Herrendoppel aus Christopher Fix und Fabian Fritz gönnte sich zwar zwischenzeitlich ein paar Erholungspausen, siegte aber am Ende ebenfalls souverän mit 18:21, 21:9 und 21:18 über die Jenaer Piske/Krause. Dafür machten es Tessa Koschig und Tatjana Geibig-Krax im Damendoppel richtig spannend: Sie lagen zunächst 22:20 / 12:21 / 17:20 zurück und mussten dieses Mal ihrerseits drei Matchbälle abwehren, bevor sie die Partie gegen Voigtmann/Schmidt noch mit 22:20 für sich entscheiden konnten.

Nach der 3:0-Führung aus den Doppeln ließ Maintal (außer dem ersten Herreneinzel) nichts mehr anbrennen. Im zweiten Herreneinzel lieferte Wei Ming Hauschild eine starke Kampfleistung gegen Moritz Predel ab. Ming rang den jungen Jenaer knapp mit 21:15, 11:21 und 21:17 nieder. Das Dameneinzel und das Mixed gingen jeweils klar in zwei Sätzen an Maintal, während das dritte Herreneinzel sogar kampflos an Maintal ging.

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Aufstiegsspiel gegen Wehen

Nun kommt es am Samstag, 22. März, um 15 Uhr in der Maintalhalle zum entscheidenden Aufstiegsspiel um den Einzug in die zweite Bundesliga zwischen dem 1. BV Maintal und dem TV Wehen. Das Hinspiel in Wehen endete noch mit einem 4:4-Unentschieden. Durch die aktuellen zwei Punkte Vorsprung auf Wehen würde Maintal ein erneutes Unentschieden reichen, um den Aufstieg praktisch perfekt zu machen. Wehen steht also unter Zugzwang. Das Maintaler Team wird sich in den kommenden Wochen intensiv auf das Entscheidungsspiel vorbereiten und freut sich auf einen spannenden Showdown.


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