74:87: Kleinigkeiten machen den Unterschied

Basketball
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Zur Primetime am Freitagabend trafen die FRAPORT SKYLINERS in der Hauptstadt auf Alba Berlin.

Nach der Nationalmannschaftspause waren beide Teams heiß darauf wieder in den Liga Alltag einzusteigen. Berlin beweist zu Beginn des Spiels seine Formstärke und führt zur Halbzeit mit zehn Punkten. Obwohl Frankfurt starke Wurfqouten aufweist und sich nicht abschütteln lässt, reicht es am Ende nicht zum Auswärtssieg. Berlin gewinnt in eigener Halle mit 87:74 (24:18 - 25:21 - 12:10 - 26:25). Topscorer wurde Brady Heslip mit 20 Punkten und starken 6/12 Dreiern.

Stimmen zum Spiel:

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): So wie Berlin spielt macht es Spaß zuzuschauen. Der Basketball-IQ ist herausragend. Es ist schön für die deutsche Liga und ich hoffe es hat einen Effekt auf alle andern Vereine und das Niveau in der Liga. Wir haben heute zu viele Eins gegen Eins, Rebound und Freiwurf Kämpfe verloren. Unsere Defense wurde im dritten Viertel besser. Berlin ist ein sehr gutes Team und wir lagen das ganze Spiel über hinten. Wir haben momentan Probleme in der BBL und versuchen einen Weg zu finden diese Probleme zu lösen.

Alejandro Garcia Reneses (ALBA Berlin): Es war ein schwieriges Spiel, weil Frankfurt guten Basketball spielt. Nach der Nationalmannschaftspause ist es immer schwierig in den Liga-Alltag zurückzukommen. Heute sind mit Joshiko Saibou und Peyton Siva wieder zwei Verletzte zurückgekommen. Ich hoffe wir werden in Zukunft nicht mehr so viele Verletzungen haben. Stefan Peno und Franz Wagner haben heute sehr gut gespielt.

Jason Clark: Alba Berlin ist ein sehr gutes offensives Team. Sie haben so performt, wie es von ihnen erwartet wird. Unsere Defense war trotz der 87 zugelassenen Punkte in vielen Bereichen gut. Sie haben uns unter dem Korb kontrolliert, das hat uns das Spiel gekostet. Ich bin froh wieder auf dem Parkett sein zu können und dem Team zu helfen. Das Knie hat mir keine Probleme bereitet.

Spielverlauf:

Trae Bell-Haynes sorgt nach dem Offensivrebound von Leon Kratzer für die ersten drei Frankfurter Punkte – 1:3 (2. Spielminute). Alba Berlin punktet in den ersten Minuten vor allem unter dem Korb und nutzt die Frankfurter Ballverluste für schnelle Korberfolge – 9:3 (3.). Die FRAPORT SKYLINERS bekommen ihre Chancen doch schaffen es nicht die einfachen Punkte zu machen – 14:7 (5.). Aber warum einfach wenn es auch komplizierter geht? Denn von draußen läuft es besser! 5/8 jenseits der Drei-Punkte Linie resultieren in ein 24:18 Viertelendstand.

Berlin kommt besser in das Viertel und bringt die Halle mit zwei Alley-Oop Spielzügen in Folge auf Betriebstemperatur – 28:20 (13.). Die Fouls auf Seiten der Frankfurter häufen sich und es schleichen sich kleine Unkonzentriertheiten in der Defensive ein – 41:30 (17.). Die Unterschiede in der Dreipunktquote hält Frankfurt im Spiel (18% vs. 50%). Mit 49:39 geht es in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel fallen auf beiden Seiten wenige Punkte und so steht es nach sechs gespielten Minuten erst 52:44. Auf Frankfurter Seite verbessert sich vor allem die Rebound Statistik. Doch vermeidbare Ballverluste im Spielaufbau und eine etwas schlechter werdende Wurfquote verhindern, dass die Berliner Führung schmilzt. Bezeichnend für dieses Viertel endet der letzte Frankfurter Angriff mit einem Ballverlust und einem offenen Berliner Dunk mit der Sirene – 61:49.

Berlin verbessert sich leicht von draußen und trifft in den ersten Minuten des letzten Viertels zwei von vier Dreiern. Doch die FRAPORT SKYLINERS lassen sich wie schon das ganze Spiel über nicht abschütteln und bleiben in Reichweite – 70:59 (35.). Vier Minuten vor Schluss trifft Nils Giffey zum 75:59 und beschert Berlin die höchste Führung des Spiels. Der Frankfurter Nachwuchs verkleinert die Führung in den letzten Minuten noch auf den Endstand - 87:74.

Highlight des Spiels

Tez Robertson mit dem Ball auf der linken Seite. Der Frankfurter Publikumsliebling sind den zum Korb laufenden Leon Kratzer, passt ihm das orangene Leder und der junge Big Man vollendet krachend und völlig allein in der Zone zum 50:41 (23.).

Man of the Match:

Brady Heslip überzeugt mit heißem Händchen! 6/12 Dreier und damit starken 50% von „Downtown“ Der Kanadier sammelt in 27 Spielminuten starke 20 Zähler und darf sich Frankfurter Topscorer nennen.

Jason Clark hat sich bei seiner Rückkehr auf das Parkett einiges vorgenommen! Und der Guard liefert. 13 Punkte bei 3/5 Dreier hat Clark bereits zur Halbzeit auf dem Konto. Der Amerikaner beendet das Spiel mit 16 Punkten und vier Assists in 29 Spielminuten

Zahlen, bitte:

Zur Halbzeit überzeugen die FRAPORT SKYLINERS mit einer starken Dreierquote von 50% (9/18). Da Berlin nur 18% (2/11) wirft, kommen die Frankfurter immer wieder heran.

Doch die Jungs von Gordon Herbert liegen nicht grundlos zurück. Mit zehn offensiven Rebounds zur Halbzeit bekommt Berlin zu viele zweite Chancen, die sie auch zu verwandeln wissen. Schlussendlich schnappt sich Berlin 16 Offensivrebounds.

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