Skyliners finden defensiv keinen Rhythmus

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Beim Vier-Mannschaften-Turnier im französischen Le Portel spielen die FRAPORT SKYLINERS nach ihrer Niederlage gegen ESSM Le Portel am Sonntag, den 8. September, um 15:30 Uhr gegen BCM Gravelines-Dunkerque, die gegen Metropolitans 92 aus Levallois mit 78:70 unterlagen, um Platz drei.

Gegen die Gastgeber findet das Gleim-Team vor allem defensiv nicht den gewünschten Zugriff 826:14 – 20:25 – 18:20 – 28:24). Ohne Quantez Robertson (aus familiären Gründen in den USA), Leon Kratzer (Mandelentzündung) und Bruno Vrcic (Knöchel), dafür das erste Mal mit Adam Waleskowski, kämpft man sich zwar immer wieder ran, muss am Ende aber im fünften Spiel die erste Niederlage der Saisonvorbereitung hinnehmen. Topscorer werden Lamont Jones mit 25 und Anthony Hickey mit 24 Punkten.

Stimme zum Spiel

Sebastian Gleim (Headcoach FRAPORT SKYLINERS): „Wir waren zu Beginn des Spiels nicht bereit zu spielen. Wir sind dann das gesamte Spiel über einem Rückstand hinterher gelaufen. Wir haben dann vieles versucht, um das Spiel zu gewinnen, allerdings mit dem falschen Hebel. Wir hatten an beiden Enden des Feldes nicht die nötige Disziplin. Morgen haben wir die Chance, es direkt wieder besser zu machen.“

Spielverlauf

Es fehlt die gewohnte Energie und Intensität im Spiel der FRAPORT SKYLINERS in den Anfangsminuten des Spiels gegen die gastgebenden Franzosen aus Le Portel (17:7 – 6. Minute). Vor allem unter den Körben tun sich die Jungs von Headcoach Sebastian Gleim schwer. Viertelendstand: 26:14, so viele Punkte kassierte die Mannschaft bisher noch bei keinem Testspiel im ersten Viertel.

Auch in Viertel zwei das gleiche Bild: Die Franzosen treffen und verteidigen deutlich besser und bauen ihre Führung aus (33:16 – 12.). Sebastian Gleim hat genug und greift zu einer frühen Auszeit. In der Defensive wird auf Ganzfeldpresse umgestellt und das zeigt vor allem im Bereich der eigenen Intensität Wirkung. Zur Halbzeit gelingt es, den Rückstand auf 46:39 zu verkürzen.

Offenes Visier bei beiden Teams zu Beginn des dritten Viertels. Allerdings setzen die FRAPORT SKYLINERS auch einige gut herausgespielte Würfe daneben und können so nicht weiter verkürzen – 57:50 (23.). Das ändert sich im Verlaufe des Viertels unter anderem mit zwei Dreier von Matt McQuaid und so ist man vor dem vierten Viertel wieder dran – 64:59.

Doch die Gastgeber starten besser in den Schlussakt und schon wieder greift Coach Gleim zur frühen Auszeit – 70:59 (32.). Aber Le Portel bleibt am Drücker und trifft vor allem aus der Distanz in dieser Phase hochprozentig. Die FRAPORT SKYLINERS wehren sich mit einer Energieleistung, verschärfen die Intensität, doch die Hausherren bleiben nervenstark und lassen sich nicht beirren. Somit endet die Partie beim Stand von 92:83.

Gibt es auch nicht immer

Gleich zweimal wird Lamont Jones im Spiel beim Dreier gefoult. Einmal versenkt er den Distanzwurf sogar dabei. Fünf seiner sechs Versuche bringt er im Korb unter. Beobachtungswert ist beim quirligen Punktejäger vor allem sein maximaler Absprung beim Sprungwurf gegen den Mann – diesem bleibt häufig nichts weiter übrig, als verdutzt in Lamont reinzustolpern, während dieser noch nicht den maximalen Flugpunkt erreicht hat.

Highlight des Spiels

Es ist kein gutes erstes Viertel der FRAPORT SKYLINERS. Vor allem das eigentliche Prunkstück des Teams, die Defensive, arbeitet nicht mit der erhofften Feinabstimmung. Und auch offensiv stockt der Motor noch. Nur so lässt sich der einfache Ballverlust von Shaquille Hines in der 9. Minute beim Rückstand von 23:12 des ersten Viertels erklären. Direkt in die Arme des Gegners passt der Frankfurter Flügelspieler den Ball und der Franzose beginnt mit dem Sprint zum Fastbreak. Doch Shaquille will seinen Fehler wieder gut machen, ist schneller hinten und steigt in die Luft. Und steigt höher und höher und höher als sein Gegenspieler. Am höchsten Punkt macht es einmal saftig und schmatzend „Klatsch“ und der Ball beendet die Flugbahn des Korbleger-Versuchs in den Händen von Shaq. Da klatschen selbst die Fans der Franzosen staunend in die Hände.

Die werden noch Freude bereiten

Lamont Jones und Anthony Hickey kommen zwar mit unterschiedlichem Stärken und Schwächen, ergänzen sich dabei aber ganz prima – was beide allerdings eint, ist dieser gewisse ´Swag´. Laut Wikipedia steht das für eine „beneidenswerte, lässig-coole Ausstrahlung bzw. eine charismatisch-positive Ausstrahlung“ – und das passt auf die beiden perfekt. Während Lamont vor allem offensiv für Staunen sorgt, ist Anthony in der Defensive immer einen Blick wert. Die beiden stellen ein kongeniales Duo, welches vielen gegnerischen Teams Kopfschmerzen bereiten wird.

Termine zum vormerken

• Sonntag, 15. September um 17 Uhr, Benefizspiel gegen Ulm in BCM
• Sonntag, 29. September um 15 Uhr, Pokalachtelfinale Heimspiel gegen Göttingen
• Sonntag, 6. Oktober um 15 Uhr, Heimspiel gegen FC Bayern München

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