White Wings: Fokus auf die eigenen Stärken

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Die letzten beiden Wochen in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB verliefen weniger erfreulich für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau.

Fehlende Disziplin kostete die Mannschaft den Sieg gegen Speyer und gegen Baunach leistete sich das Team von Trainer Simon Cote zu viele Turnover. "Wir müssen uns stärker auf uns fokussieren. Die letzten beiden Spiele haben wir vor allem deshalb abgegeben, weil wir nicht das getan haben, was wir leisten können", so Hanaus Headcoach.

Dieser verstärkte Blick auf das eigene Spiel bedeutet dabei freilich nicht, dass das Team die Leistung des Gegners unterschätzt. Denn obwohl Oberhaching aus den ersten vier Spieltagen nur einen Sieg mitnehmen konnte, wird ein konzentriertes, starkes Mannschaftsspiel notwendig sein. Gegen Würzburg und Elchingen beispielsweise konnte Oberhaching gegen zwei der stärksten Teams der Liga lange mithalten.

"Die Tropics sind im Ligenvergleich nicht das athletischste Team, verfügen aber über einige sehr erfahrene Spieler, die bereits einige Zeit zusammen spielen", so Cote. Mit John Boyer, Peter Zeis, Moritz Wohlers und Miljan Grujic verfügt der Kader über vier Ü30-Spieler. Vor allem der 35-jährige Wohlers beweist im Kader seine Leader-Qualitäten. Dank seiner Profi-Erfahrung in der BBL und der ProA erzielt der Power Forward im Schnitt 14,8 Punkte und holt zudem 8,3 Rebounds.

Es gibt jedoch nicht den einen Topscorer. "Sie haben neun Spieler, die pro Spiel zwischen neun und 15 Punkte machen, offensiv sind sie also sehr ausbalanciert." Im Defensivspiel werden sich die White Wings vor allem auf Angriffe innerhalb der Zone einstellen müssen. Oberhaching wirft und trifft deutlich häufiger aus kurzer Distanz als von jenseits der Drei-Punkte-Linie. "Trotzdem haben sie in ihren Reihen auch einige gute Dreierschützen, die wir im Auge behalten müssen." Entsprechend erwartet Hanaus Headcoach ein sehr physisches Spiel mit hoher Intensität.

Bei all diesem Wissen um die Stärken des Gegners gibt es für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau eine klare Devise: "Wir müssen auf uns schauen und unseren Gameplan verfolgen. Es wird wichtig sein, ein besseres Ballhandling zu haben. Außerdem müssen wir in der Offense den Ball mehr laufen lassen, um uns freie Wurfpositionen herauszuspielen", sagt Cote. "Wenn wir diese Stärken nutzen und diszipliniert auftreten, dann haben wir auch eine Chance auf den Sieg."

Das Spiel am Sonntag (20. Oktober) beginnt um 16:30 Uhr in der Hanauer Main-Kinzig-Halle.

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