Ein großer Wurf und der erste Frankfurter Heimsieg

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Der Aufsteiger ist zu Gast in der Fraport Arena! 4520 Zuschauer wollten sich nicht entgehen lassen, wie die Hamburg Towers die erste Bundesligapartie in Frankfurt bestreiten.

Die FRAPORT SKYLINERS starten hochintensiv in die erste Hälfte, schmeißen sich in jeden Ball und können den Hamburgern das Spielgerät vor allem im ersten Viertel immer wieder abluchsen. Dennoch steht zur Halbzeit nur eine knappe 36:35 Führung zu Buche. Auch in Halbzeit Zwei kann sich kein Team zweistellig absetzen und so kommt es wie es eben kommen muss und es geht in die Verlängerung. Hier ist es die Frankfurter Legende Quantez Robertson, der mit einem Dreier aus der Ecke den Deckel auf die Partie macht. 83:78 – Heimsieg! (19:19 – 17:14 – 18:22 – 17:14 – 12:7). Topscorer der Frankfurter wurde Lamont Jones mit 25 Punkten.

Stimmen zum Spiel

Sebastian Gleim (Headcoach FRAPORT SKYLINERS): „Ich möchte erstmal Mike zum Aufstieg und seiner hervorragenden Arbeit bei der Weltmeisterschaft mit Polen gratulieren. Dann zum Spiel; ich denke, da könnte ich ein kleines Buch drüber schreiben. Jedes Spiel hat seine eigene Geschichte und heute war es eines der schwierigsten, das ich je als Headcoach begleitet habe. Gar nicht so sehr wegen Hamburg, sondern wegen unserer mentalen Situation. Wir haben es zwar nie thematisiert, aber allen war klar, dass wir heute gewinnen müssen. Die Jungs haben sich mehr als einen Sieg verdient in der bisherigen Saison. Daher bin ich stolz auf das Team. Es ist nicht alles perfekt gelaufen. Aber Daniel hatte heute seine bisher besten Minuten für uns und der Steal von Akeem am Ende gegen Heiko war einfach unglaublich. Und Quantez? Was soll ich sagen, die wichtigen macht er einfach. Hoffentlich platzt jetzt bei ihm der Knoten. Insgesamt war es ein wichtiger Sieg für uns.“

Mike Taylor (Headcoach Hamburg Towers): „Das war ein wunderschönes Spiel an dem man viel Spaß haben konnte, denn beide Teams haben alles gegeben und gekämpft. Es war ein verdienter Sieg für Frankfurt, Glückwunsch an Sebastian und seine Mannschaft. Ihre Verteidigung gegen unsere Schlüsselspieler war extrem stark. Wir hatten die Chance zu gewinnen, aber Frankfurt hat heute die wichtigen Situationen auf ihrer Seite gehabt.“

Lamont Jones (Guard): “ Wir hätten in der regulären Spielzeit gewinnen sollen, aber wir haben einige Fehler gemacht. Wir bleiben aber dran – selbst in den härtesten Spielen spielen wir als Team! Ich bin stolz auf uns.“

Spielverlauf

Vor den Augen von Gordon Herbert geht Frankfurt zunächst in Führung. Vor allem die Defense der Hausherren ist hellwach und kann den ein oder anderen Steal erzwingen. Trotzdem schafft es Hamburg das Spiel zu drehen und die Führung zurückzuerobern – 7:12 (6. Spielminute). Die FRAPORT SKYLINERS bekommen viele, schnelle Fouls gepfiffen, sind Mitte des ersten Viertels bereits bei der Mannschaftsfoulgrenze angelangt und schicken Hamburg oft an die Linie. Angetrieben von einem treffsicheren Akeem Vargas kommen die Frankfurter zurück und gleichem zum Viertelende aus – 19:19. Voller Intensität geht es in das zweite Viertel! Sechs Hamburger Turnover haben die Frankfurter Mitte des Viertels bereits forciert – drei davon aus Steals. Die Dreierquote ist bei beidem Teams ausbaufähig und so entwickelt sich ein “low-scoring-game“ – 28:26 (18.). Wie schon im gesamten Spielverlauf kann sich keine der beiden Mannschaften absetzen und so führen die FRAPORT SKYLINERS zur Halbzeit knapp mit 36:35 .

In Halbzeit Zwei das gleiche Bild: kein Team kann einen Lauf starten und sich absetzen und die Führung ist knapp und wechselt immer wieder die Mannschaft. Zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels können die Hamburger die höchste Führung des Spiels auf sieben Punkte ausbauen – 45:52. Das Wurfglück wandert immer mehr auf Seiten der Hansestädter und die Dreier finden vermehrt den Weg in den Korb. Das Viertel endet mit einem Steal von Lamont “Momo“ Jones und einem erfolgreichen Wurf von Tez Robertson – 54:57 und das Momentum ist auf Seiten der Frankfurter. Wie das aussieht? Lamont Jones geht voran und führt sein Team mit sieben persönlichen Punkten und einem Assist zu einem 9:2 Lauf zu Beginn des Viertels. Hamburg kommt nach der notwendigen Auszeit wieder heran und kann sogar die Führung übernehmen. So entwickelt sich in den Schlussminuten abermals ein Krimi in der Fraport Arena – 67:71 (39.). Die Frankfurter schaffen es nach Steal und Korbleger von Akeem Vargas auszugleichen u nd der 20-Meter Buzzer Beater von Hamburg kommt nach Ablauf der Uhr – es geht in die Verlängerung!

Die Extraminuten werden mit einem Frankfurter 4:0 Lauf eingeläutet – der jedoch eiskalt von einem Hamburger Dreier gestoppt wird. Mit 18 Sekunden auf der Uhr ist es der Dreier von Quantez Robertson zum 82:78 der die Halle zum Explodieren bringt. Der Steal von Matthew McQuaid inklusive der Freiwürfe von Shaquille Hines machen dann endgültig den Deckel drauf – 83:78. Heimsieg!

Zahlenspiele

20 Freiwürfe bekommen die Hamburger zur Halbzeit zugesprochen – 16 davon verwandeln sie. Frankfurt glänzt mit gleicher Quote bei jedoch nur halb so vielen Freiwurfversuchen. Beide Teams weisen zur Halbzeit optimierungswürdige Wurfqouten auf. Hamburg trifft mit 1/11 hinter der Dreierlinie nur 9%, Frankfurt mit 4/12 immerhin schon 33%. Positiv zu erwähnen ist hier Akeem Vargas, der bereits nach der Hälfte mit 10 Punkten einziger Akteur des Spiels mit zweistelliger Punkteausbeute ist.

Die nächsten Spieltermine

• Sonntag, 27. Oktober um 18 Uhr vs. ratiopharm ulm • HEIMSPIEL: Samstag, 2. November um 18 Uhr vs. medi bayreuth

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