Auch gegen dei TG s.Oliver Würzburg ging es gegen Ende immer wieder hin und her - mit dem besseren Ende für die Hanauer: Die White Wings gewannen am Ende auswärts beim Favoriten mit 90:91.

Dabei startete die Mannschaft vergleichsweise schlecht ins Spiel, wie Headcoach Stephan Völkel analysiert: "Wir sind früh im Spiel ein paar Mal überrannt worden, obwohl wir davor gewarnt hatten." Und so dauerte es bis zum zweiten Viertel, ehe sich das Team stabilisierte - und anschließend auch das Spiel dominieren konnte. "Wir haben ihnen da viele einfache Dinge weggenommen und gleichzeitig selbst offensiv gut gespielt. Daher auch die 58 Punkte in der ersten Hälfte." Mit 43:58 gingen beide Teams in die Halbzeit. Dass die White Wings sich darauf nicht ausruhen konnten, zeigte dann diezweite Hälfte. "Es war natürlich klar, dass Spieler wie Hunt dann auch mal anfangen zu scoren. Er hat das Spiel dann ein wenig in die Hand genommen, wir waren da etwas zu nachlässig."

Besonders dramatisch war für die White Wings eine Szene in der vierten Minute des dritten Viertels: Jonas Niedermanner fiel auf den Kopf und konnte nicht mehr weiterspielen. "Er musste anschließend ins Krankenhaus fahren. Er wurde untersucht, die Ergebnisse liegen aber noch nicht vor. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an den Mannschaftsarzt und den Physiotherapeuten von Würzburg, die uns hier schnell unterstützt und geholfen haben", so Völkel.

Das Spiel wurde längere Zeit unterbrochen. Danach hatten die Hanauer Schwierigkeiten, wieder in ihren Rhythmus zu kommen. Das nutzten die offensiv nun deutlich stärkeren Würzburger für eine starke Aufholjagd. Knapp zwei Minuten vor Schluss stand es plötzlich 87:89. Gut aus Hanauer Sicht war dabei nicht nur, dass Till-Joscha Jönke seine beiden Freiwürfe traf, sondern auch, dass auf der Gegenseite Jonas Weitzel einen Freiwurf daneben setzte und auch der Dreier-Versuch von Philipp Hadenfeldt unerfolgreich war. So sicherten sich die Hanauer am Ende einen verdienten, aber knappen Sieg.

Das Spiel hatte vor allem deshalb funktioniert, weil die Hanauer mit ihrem Gameplan erfolgreich waren. Immer wieder setzten sie mit schnellen Pässen Spieler nahe am Korb in Szene, allen voran Topscorer Josef Eichler. "Wir haben gut als Team zusammengespielt. Am Ende konnten wir die Nerven bewahren und uns so mit zwei Punkten belohnen", so Völkel abschließend.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Preston Beverly (10 Punkte/4 Rebounds/2 Assists)
Jonathan Mesghna (3/3/1)
Josef Eichler (31/6/3)
Felix Hecker (2/2/3)
Till-Joscha Jönke (26/5/4)
Ryan Beisty (4/11/3)
Jonas Niedermanner (2/2/0)
Benedikt Nicolay (0/0/1)
Miquel Servera Rodriguez (13/5/6)

Gefällt Ihnen
VORSPRUNG-ONLINE?
Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus!?
€0.50
€1
€2
€5
Eigener Betrag:
 
Powered by
BLOG COMMENTS POWERED BY DISQUS

PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von VORSPRUNG!

ivw logo

Online Banner 300x250px MoPo 2

AnzeigeHarth und Schneider 250 x 300px

Anzeige

Anzeige

werbung1 100Euro

vogler banner