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Zwar lassen die ersten Ergebnisse noch zu wünschen übrig, allerdings muss sich das Team nach dem großen Umbruch im Sommer auch erst finden. Wir schauen, was sich auf dem Weg zur Mission23 getan hat und wie die neuen White Wings aussehen.

Nur wenige Spieler konnten gehalten werden

Nachdem in der vergangenen Saison in der 2. Runde der Playoffs Schluss war, stand im Sommer ein großer Umbruch im Kader an. Dabei sollte vor allem eine Verjüngung der Altersstruktur stattfinden. Aus der letzten Saison stehen nur noch die beiden Leistungsträger Philip Hecker und Matthias Fichtner sowie die beiden Eigengewächse Eibelshäuser und Stenger im Kader. Während Felix Hecker den Verein verlassen hat, konnten die White Wings mit seinem Bruder Philip verlängern. Besonders bitter war natürlich der Abgang von Josef Eichler, der nach sieben Jahren im White Wings Trikot eine neue Herausforderung sucht. Aber auch andere wichtige Spieler aus der vergangenen Saison wie Omari Knox, Marko Dordevic oder Malik Kudic konnten nicht gehalten werden. Geschäftsführer Sebastian Lübeck äußerte sich diesbezüglich folgendermaßen: „Unser Ziel war es, 5-6 Spieler aus dem letztjährigen Team auch in der kommenden Saison im White Wings Trikot zu halten. Leider ist das im Moment aber nicht umsetzbar. Die Jungs haben gute Leistungen gezeigt und wollen das natürlich auch honoriert bekommen.“

 

Umbruch sorgt für Verjüngungskur

Also mussten sich Lübeck und Co. auf die Suche nach Neuverpflichtungen machen, die nicht den Gehaltsrahmen sprengen würden. Dementsprechend wurde in erster Linie nach jungen, entwicklungsfähigen Talenten Ausschau gehalten. Für den Frontcourt konnte unter anderem Philipp Walz von der Bayern München II verpflichtet werden. Bei der ersten Mannschaft in der BBL kam er nicht zum Einsatz. Mit einer Wetten Quote von 1,65 sind die Bayern allerdings auch der Topfavorit auf den Titel und können dementsprechend weniger Fokus auf die Talententwicklung legen als ein ProB-Team (Stand: 08.11.). Der 20-jährige will bei den White Wings also den nächsten Schritt machen. Das gleiche gilt für Niklas Krause, der aus Weiterstadt nach Hanau wechselt: „Die Gespräche mit Sebastian und dem Coach waren von Anfang an sehr positiv und haben mich von Beginn an überzeugt. Ich möchte mich als Spieler weiterentwickeln und zusammen mit dem Team den größtmöglichen Erfolg erzielen.“, so Krause bei seiner Vorstellung bei den White Wings. Neben den weiteren Talenten Stefan Vasovic, Dion Braimoh oder Irvin Katumbayi konnte mit Victor Demetrio zudem eine Verstärkung für den Frontcourt verpflichtet werden, die sofort weiterhelfen soll.

Saisonauftakt geht nach hinten los

Nach der Vorbereitung attestierte Cheftrainer Kamil Piechucki seiner Mannschaft eine sehr gute Stimmung. Immerhin war dies die erste komplette Vorbereitung seit über einem Jahr. Zum Auftakt in die neue Saison bekamen es die White Wings allerdings mit einem echten Brocken zu tun. Die Dresden Titans haben sich in der Sommerpause ebenfalls gut verstärkt und gehören zu den Topfavoriten auf den Aufstieg. Zu allen Überfluss war Neuzugang Victor Demetrion aufgrund behördlicher Auflagen noch nicht spielberechtigt. Allerdings hätten die White Wings auch mit dem Center wohl keine Chance gegen Treffsicherheit der Titans gehabt. Allein in der ersten Halbzeit fielen bei den Hausherren 12 von 16 Dreier. Letztlich mussten sich die White Wings mit 100:85 geschlagen geben. Bester Werfer für die Gäste war JD Tisdale mit 16 Punkten sieben Assists. Doch auch bei der Heimpremiere zeigte sich die Mannschaft noch nicht wirklich eingespielt. Zwar feierte Demetrion gegen die Baskets aus Speyer sein Debüt, allerdings brauchte der Neuzugang gleich einmal drei Minuten für seine ersten Punkte. Hinzu kam, dass er und JD Tisdale bereits ab dem 2. Viertel in Foultrouble kamen. Zwar war Tisdale mit 23 Punkten am Ende auch gegen Speyer wieder Topscorer der White Wings, doch letztlich musste der Gastgeber auch im zweiten Saisonspiel eine Niederlage hinnehmen.

 

 

Mission23 ist das klare Ziel

Ende der vergangenen Saison stellten die Verantwortlichen mit „Mission23“ ein Konzeptpapier vor, welches die Weichen für die Zukunft stellen soll. Demnach solle bis 2023 der Aufstieg in die Pro A geschafft werden. Dafür wird die Infrastruktur und Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen auf den Prüfstand gestellt und gegebenenfalls überholt. Denn auch wenn der Saisonstart nicht nach Plan verlief und noch einiges an Arbeit für das Trainerteam ansteht, soll die Mission23 das klare Ziel bleiben.



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