TG Hanau: Zu viele Fehler, zu wenig physisches Spiel

Quelle: TG Hanau

Basketball
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Bereits zum zweiten Mal hintereinander waren die Spieler der TG Hanau doppelt gefordert. Am Mittag spielte das NBBL-Team im Derby gegen Frankfurt (Endstand 58:96), während am Abend die erste Mannschaft gegen vamos! TSG Söflingen spielte. Erneut endete das Spiel mit einer Niederlage für die Grimmstädter. Die Gäste spielten trotz kurzer Rotation ihre Vorteile in puncto Körpergröße und -kraft aus und siegten insbesondere dank ihrer größeren Erfahrung mit 64:82.



Zumindest in den ersten drei Vierteln blieb das Team von Headcoach Mohammed Hajjar ihren Gegnern jedoch dicht auf den Versen. Söflingen erwischte einen leicht besseren Start und konnte am Ende des ersten Viertels einen Fünf-Punkte-Vorsprung mit in den zweiten Spielabschnitt nehmen. Dieser fiel dann noch deutlich knapper aus - nur ein Punkt trennte beide Teams voneinander. Mit 31:37 ging es in die Halbzeit.

Noch wirkte dieser Abend wie eine lösbare Aufgabe. Auch im dritten Viertel stemmte sich das Hanauer Team den Gegnern entgegen: 21:24 endete der dritte Spielabschnitt. Zunehmend stärker machte sich jedoch die Doppelbelastung bemerkbar. Und insbesondere einen Spieler bekamen die Hanauer einfach nicht unter Kontrolle: Marko Markovic machte auf Seiten der Gäste überragende 37 Punkte und holte zudem 15 Rebounds.

Im letzten Viertel brach die Leistung der TG Hanau ein. „Wir haben heute auf verschiedene Arten und Weisen versucht, uns ins Spiel zurückzukämpfen. In den letzten acht Minuten sind wir dabei leider völlig aus unserem Spielmodus gefallen“, sagt Hajjar. Wildes Spiel statt Gameplay - kein geeignetes Mittel gegen ein gut eingespieltes Team. Die Gäste nahmen diese Phase dankend an und spielten weiterhin auf dem Niveau der ersten drei Viertel und sicherten sich so den 64:82-Erfolg.

„Heute haben Physis und Erfahrung klar den Unterschied auf dem Feld ausgemacht“, so die Einschätzung des Hanauer Headcoaches. Nachdem Drei-Punkte-Würfe bei einer Trefferquote von gerade einmal 7 Prozent für das Hanauer Team keinerlei Chance auf Erfolg hatten, musste das Spiel insbesondere über kurze Distanzen funktionieren. Das kostete das junge und physisch unterlegene Hanauer Team über das gesamte Spiel immer wieder viel Kraft. Und während die TG Hanau das Reboundduell knapp für sich entscheiden konnte, sorgte in dieser Woche eine andere Statistik für Probleme, wie Hajjar betont: „Wir haben uns heute zu viele Turnover geleistet.“ Ganze 30 Mal verloren die Grimmstädter durch fehlende Konzentration oder Abstimmung den Ball. „Ich hoffe, dass wir aus diesen Fehlern lernen werden und mit einer besseren Einstellung ins nächste Spiel gehen“, sagt Hajjar abschließend.

Für die TG Hanau spielten:

Luca Eibelshäuser (0 Punkte/0 Assists/0 Rebounds)
Niklas Jermain Kitchens (13/1/3)
Myles Howell (6/1/3)
Luca Lindert (0/0/1)
Ben Groß (2/1/2)
Tom Arkan (14/1/1)
Danis Salkovic (1/0/3)
Cedric Quarshie (6/4/11)
Jeremie Okitasumbu (14/0/8)
Felix Sinning (2/1/4)
Cameron Gause (6/3/5)

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Quelle: TG Hanau


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