In dieser Woche setzte es auswärts gegen Mannheim die dritte schmerzhafte Niederlage in Folge. Neben einigen verletzten Spielern musste das Team zusätzlich auf Headcoach Mohammed Hajjar verzichten, der krankheitsbedingt nicht mit anreisen konnte. Vertreten wurde er von Sven Witt, dem technischen Leiter der TGH.

Zumindest der Start ins Spiel sah auf Seiten der TG Hanau noch sehr ordentlich aus. Mit einem vier zu null Run gingen die Hanauer ins Spiel und waren so zumindest in den ersten beiden Minuten das offensiv erfolgreichere Team. Mannheim antwortete dann wiederum jedoch ebenfalls mit einem Run und drehte das Ergebnis auf ein 9:4. Coach Sven Witt nahm eine Auszeit und sortierte das Team neu - zunächst mit Erfolg. Die Mannschaft kam noch einmal auf ein 9:8 heran. Danach allerdings folgte eine erste Schwächephase. In den letzten vier Minuten holten die Hanauer nur noch zwei Punkte. Mannheim stellte entsprechend auf ein 24:10.

Besonders folgenschwer sollte dann das zweite Viertel werden: Hanau schaffte es irgendwie nicht, zu punkten. „Ich habe erneut eine Auszeit genommen - dennoch ging es auch danach genau so weiter wie zuvor. Entsprechend stand es dann 30:10 - und wir haben es nicht mehr geschafft, den Hebel umzulegen“, sagt Witt. Auch die Mannheimer spielten so weiter wie im ersten Viertel und entschieden den zweiten Spielabschnitt mit 22:4 klar für sich. Bei einem Halbzeitstand von 46:14 stand das Hanauer Team nun vor einer beinahe unlösbaren Aufgabe.

Immerhin kamen die Grimmstädter mit einer besseren Leistung in der zweiten Halbzeit zurück ins Spiel. Allerdings gelang es trotz besserer Punkteausbeute nicht, notwendige Stops zu erzeugen und so den Rückstand auf Mannheim zu reduzieren. Das dritte Viertel ging mit 29:20 an Mannheim, das letzte gewannen die Hausherren mit 21:15. Endstand: 96:49.

Für Sven Witt gibt es klare Gründe für diese Niederlage: „Man muss ganz klar sagen, dass wir insgesamt zu ungeduldig gespielt und zu schnelle Abschlüsse genommen haben. Auf der Gegenseite haben wir gleichzeitig zu schlecht in der Transition verteidigt.“ Dieser Umstand ist umso ärgerlicher, wenn man auf die Phasen schaut, in denen die TGH einen besseren Spielfluss erzeugen konnte: „Immer, wenn wir geduldig gespielt haben, gab es auch gute Abschlussmöglichkeiten“, sagt Witt abschließend.

Für die TG Hanau spielten:

Luca Eibelshäuser (5 Punkte/2 Assists/3 Rebounds)
Niklas Jermain Kitchens (13/0/6)
Myles Howell (2/1/3)
Luca Lindert (0/0/0)
Ben Groß (0/0/1)
Tom Arkan (10/1/0)
Cedric Quarshie (14/1/7)
Jeremie Okitasumbu (5/0/7)
Felix Sinning (0/1/0)
Cameron Gause (0/0/1)


Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

online werben

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

vogler banner

Anzeige

vogler banner

Anzeige

Online Banner 300x250px MoPo 2