Stoimir Ivandic: Der erste Neuzugang ist einer für den Flügel

Basketball

Die Hanau White Wings präsentieren den ersten Neuzugang für die Spielzeit 2013/2014.

Thermo Sun

Stoimir Ivandic schnürt ab sofort seine Schuhe in der Brüder-Grimm-Stadt. Der 1,96 Meter große Deutsch-Serbe spielt vorwiegend auf dem Flügel, kann mit seinem gefährlichen Distanzwurf aber auch problemlos als Shooting Guard eingesetzt werden.

Wie viel Talent der 26-Jährige besitzt, haben in der Vorsaison schon die Tigers aus Tübingen erkannt und ihn in den Bundesliga-Kader berufen. Auch wenn er insgesamt auf wenig Spielzeit kam, konnte er im Training viel von seinen Kollegen erfahren. Jetzt geht es nach seiner Meinung nach darum, dass aufs Spielfeld zu bringen. „Ich will spielen“, so sein klares Statement. Vor dem Bundesliga-Abenteuer lief Ivandic für den SV Tübingen in der Regionalliga auf und erzielte knapp neun Punkte pro Partie.

Allerdings muss der Student der Sportwissenschaften aktuell noch ein wenig gebremst werden. Im Sommer erlitt er einen Schlüsselbeinbruch und steigt erst langsam wieder ins Training ein. „Es wird von Tag zu Tag besser“, so Ivandic. „Ich arbeite jeden Tag mit dem Physio“, ergänzt er mit einem klaren Ziel vor Augen. Bis zum Saisonstart sei er fit. Seit einer guten Woche ist er nun bereits in Hanau und arbeitet gemeinsam mit dem Hanauer Physiotherapeut Bastian Hehner am Comeback. „Ty hat mir gesagt, dass er mich auf ein gutes Level bringt. Ich müsse aber Geduld haben und solle mir keine Sorgen machen“, sagt der neue Flügelträger. „Trotz der Verletzung hat das Management gesagt, dass sie auf mich setzen – ein großer Vertrauensbeweis.“

„Unsere medizinische Abteilung um Dr. Brüning hat ihn untersucht und einen guten Heilungsprozess in Aussicht gestellt. Wir erwarten von Stoimir, dass er weiter hart für sein Comeback arbeitet und hoffen, dass er möglichst schnell wieder das komplette Training mit der Mannschaft absolvieren kann“, sagt Thorsten Wünschmann. „Wir geben ihm aber die Zeit, um die Verletzung vollständig auszukurieren, damit er dann auch seine Qualitäten für die Mannschaft aufs Feld bringen kann“, ergänzt der Hanauer Manager.


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de