Neben Marian Schick und Marco Völler soll in der kommenden Saison vor allem Tobias Jahn für Rebounds sorgen.
Neben Marian Schick und Marco Völler soll in der kommenden Saison vor allem Tobias Jahn für Rebounds sorgen.
Unter Hanaus Körben wird also vorwiegend deutsch gesprochen. Der Center, der auch als Power Forward auflaufen kann, gilt als fleißiger und harter Arbeiter. „Er wird uns gerade in der Defensive Stabilität verleihen“, sagt Ty Shaw, der den Neu-Hanauer schon im Vorjahr in Langen coachte. „Die Zusammenarbeit mit Ty war so gut, dass ich weiter mit ihm arbeiten wollte“, so Jahn zu seinem Wechsel.
Der 27-Jährige, der schon für die Cal Poly Pomona Universität (USA) und für Ehingen in der ProA auflief, spielt oft unscheinbar, überzeugt aber mit großer Konstanz. So sammelte er bei über 28 Minuten Spielzeit pro Partie fast sieben Rebounds und erzielt im Schnitt zwölf Punkte für seine Farben. Seine Stärken hat der 2,04-Meter-Mann eindeutig in der Zone. In der abgelaufenen Saison machte er alle seine Punkte unter den Körben, verwandelte dabei rund 54 Prozent seiner Würfe. Dennoch sieht er Luft nach oben. „Ich hoffe, dass ich mich hier persönlich weiterentwickeln kann“, so Jahn und gibt gleich die Marschroute vor: „Mit dem Team wollen wir die Play-offs erreichen.“
Die nehmen die White Wings ab dem 28. September ins Visier. Dann startet die Saison mit einem Heimspiel, das traditionell unter dem Motto „Hanau…bebt!“ ausgetragen wird. Gegner ist ab 19 Uhr in der Main-Kinzig-Halle Nördlingen. Nur eine Woche später geht es mit dem Derby bei den Juniors der Frankfurt Skyliners weiter, ehe zum zweiten Heimspiel die Übermannschaft aus der Hauptrunde der letzten Spielzeit kommt, die Dragons Rhöndorf. Ein Wiedersehen von Ty Shaw und Tobias Jahn mit den alten Kollegen gibt es am 2. November, wenn die White Wings in der Georg-Sehring-Halle gastieren.
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