Drei Viertel lang ist es eine umkämpfte Partie, bei der mit Haken und Ösen um jeden Zentimeter auf dem Feld gekämpft wird.
Drei Viertel lang ist es eine umkämpfte Partie, bei der mit Haken und Ösen um jeden Zentimeter auf dem Feld gekämpft wird.
Doch in den Schlussminuten der Partie legt die Verteidigung der FRAPORT SKYLINERS einen Gang zu, während im Angriff gute Würfe erspielt werden können. Johannes Voigtmann und Quantez Robertson waren die tragenden Säulen des Teams, bei dem weiterhin Konstantin Klein (Knie) und Jacob Burtschi (Wade) fehlten. Weiter geht es bereits am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den amtierenden Meister aus München. Sprungball ist um 17 Uhr.
Das Wichtigste auf einen Blick
• Topperformer FRAPORT SKYLINERS
o Punkte: Johannes Voigtmann - 23
o Rebounds: Johannes Voigtmann - 9
o Assists: Quantez Robertson - 7
o Die gesamte Statistik gibt es auf www.fraport-skyliners.de
• Die Viertel in der Übersicht: 19:14 – 16:22 – 14:18 – 9:21
• Nächstes Heimspiel
o Sonntag, 19. April um 17 Uhr, gegen FC Bayern München Basketball
o Karten für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-928 876 19 oder über www.fraport-skyliners.de/tickets
Stimmen zum Spiel
Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Respekt an Henrik und sein Team. Sie sind mit einer hervorragenden Einstellung rausgekommen und das Spiel zu einem richtigem Kampf gemacht. Das Spiel hätte in beide Richtungen kippen können. Quantez Robertson und Sean Armand hatten einige wichtige Treffer. Wir konnten den Ball vor allem in der zweiten Halbzeit immer wieder gut unter den Korb zu Johannes Voigtmann bringen. Aber in der ersten Halbzeit war Trier das bessere Team und wir hatten Glück, dass es zur Pause ein knappes Spiel war. In der zweiten Hälfte hatten wir einige gute defensive Aktionen, aus denen wir dann Punkte erzielen konnten. Insgesamt war unsere zweite Halbzeit viel besser. Das Ergebnis täuscht über den Spielverlauf ein wenig hinweg.“
Henrik Rödl (TBB Trier): „Glückwunsch an Gordon und sein Team zu einem verdienten Sieg. Die Frankfurter Mannschaft hat einfach eine Konstanz, die wir nicht abrufen können. Ich bin trotzdem stolz auf unseren Auftritt. Wir haben mit viel Disziplin angefangen und das Spiel bis rund sechs Minuten vor Schluss offen gehalten. Wir waren engagiert, aber nicht immer glücklich. Einige schwere Würfe von Frankfurt haben uns dann aber das Genick gebrochen. Außerdem haben wir über die gesamte Spielzeit Johannes Voigtmann nicht unter Kontrolle bekommen. In der Endphase ist uns nicht viel eingefallen, um einfache Punkte zu erzielen, was aber auch daran liegt, dass Frankfurt eine der besten Verteidigungen der Liga spielt. Ich wünsche Gordon und seinem Team für die letzten Spiele und die Playoffs viel Glück.“
Johannes Voigtmann: „Wir wussten, dass es im Hinblick auf die Playoffs ein wichtiges Spiel und keine leichte Aufgabe wird, denn Trier geht trotz der schwierigen Situation mit sehr viel Leidenschaft zu Werke. Wir haben eine katastrophale erste Halbzeit gespielt, zwar defensiv ordentlich gestanden, aber keinerlei Teambasketball in der Offensive gezeigt. In der zweiten Halbzeit haben wir das deutlich besser gemacht und den erwarteten Sieg eingefahren."
Spielverlauf
Zwar gehen die ersten Punkte des Spiels auf das Konto der FRAPORT SKYLINERS, doch legen die Gastgeber direkt im Anschluss einen eigenen 7:0 Lauf hin – 7:2 (2. Minute). Auch eine Auszeit von Gordon Herbert hilft nicht, den zunächst pomadigen Frankfurter Auftritt zu verbessern – 12:5 (5.). Über den Kampf gelingt es, den Rückstand zu verkürzen; dass auch die Trierer einiges an einfachen Punkten liegen lassen, hilft ebenfalls – 13:12 (9.). Bis zum Viertelende gelingt es nicht, die Führung zu übernehmen. Im Gegenteil: Die Gastgeber ziehen wieder etwas davon – 19:14.
Das Zusammenspiel von Quantez Robertson und Johannes Voigtmann prägt die Frankfurter Angriffe zu Beginn des zweiten Viertels. Beide ziehen beherzt zum Korb und finden die Lücken in der Trierer Verteidigung – 21:20 (13.). Der druckvolle Zug zum Korb schafft Freiräume an der Dreierlinie und so bringt ein Dreier von Sean Armand den Führungswechsel – 25:26 (14.). Der Rest des Teams zeigt sich inspiriert, erst Kevin Bright und danach Johannes Voigtmann legen von ´Downtown´ nach – 27:34 (17.). Doch immer wieder erlaubt man sich einfache Ballverluste, so dass Trier bis zur Halbzeit wieder verkürzen kann – 35:36.
Viele kleine Nickligkeiten und Rempler machen das Spiel von der Atmosphäre und Stimmung her intensiver, verringern aber das Tempo der Partie. Cool und schnell zeigt sich indes Quantez Robertson beim Korbleger zum 37:43 (24.). Die Verteidigungsarbeit der FRAPORT SKYLINERS festigt sich im Laufe des Viertels zunehmend, so dass Trier kaum Punkte aus dem Feld erzielt, von der Freiwurlinie aber meist sicher bleibt (siehe ´Zahlenspiele´) – 40:46 (26.). Bis zum Ende des Viertels bleibt es spannend, so dass es beim Stand von 49:54 in das letzte Viertel geht.
Die FRAPORT SKYLINERS suchen zunächst den Weg unter den Korb, wollen sich die Punkte erarbeiten und das kleine Polster etwas ausbauen. Doch wollen die Bälle zunächst nicht wie gewünscht durch die Reuse rutschen – 52:56 (34.). Es ist erneut die Intensivierung der Defensivarbeit, welche es gestattet, nach einem Distanztreffer von Quantez Robertson etwas davon zu ziehen – 52:60 (36.). Die erste zweistellige Führung gelingt kurz danach durch Alley-Oop-Korbleger von Johannes Voigtmann – 55:66 (38.). Der Knoten platzt somit in den letzten Minuten der Partie mit einem zwischenzeitlichen 15:3 Lauf. Am Ende gewinnen die FRAPORT SKYLINERS mit 58:75.
Spieler des Tages
Johannes Voigtmann und Quantez Robertson machen genau das, was sie am besten können. Während der junge deutsche Big Man unter dem Korb kaum zu stoppen ist (23 Punkte), bei den Rebounds ordentlich zupackt und nur um einen Rebound an einem erneuten Double-Double vorbei schrammt (9 Rebounds), zeigt der überathletische Amerikaner seine Vielseitigkeit mit 18 Punkten, sieben Rebounds und sieben Assists.
Höhepunkt des Spiels
Blocken und Abrollen gehört zu den meistgenutzten Spielzügen des Frankfurter Offensivspiels. Warum, zeigen Quantez Robertson und Johannes Voigtmann zur Eröffnung des zweiten Viertels. Der Big Man mit dem guten Block am Verteidiger von Robertson, der bindet beide Trierer, sieht den zum Korb eilenden Voigtmann und einen präzisen Pass später knallt es in der Trierer Korbanlage zum 19:16.
Zahlenspiele
Die ersten neun Frankfurter Punkte des zweiten Viertels erzielen Quantez Robertson und Johannes Voigtmann. Nur einen Feldwurf (Dreier von Ricky Harris) versenken die Trierer im dritten Viertel, alle anderen Punkte (am Ende erzielen sie 14 im dritten Durchgang) erzielen sie von der Freiwurflinie. Fünf Punkte erzielen die FRAPORT SKYLINERS von der Freiwurflinie bis zum Ende des Spiels, 18 die Trierer. 17 direkte Passanspiele finden bei Frankfurt ihren Mann, auf der Gegenseite sind derer nur neun. Ein deutliches Anzeichen für die solide Defensivarbeit des Teams von Gordon Herbert.
Nächstes Heimspiel
Sonntag, 19. April um 17 Uhr, gegen FC Bayern München Basketball. Karten für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-928 876 19 oder über www.fraport-skyliners.de/tickets
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