Nach einem furiosen Spiel, welches Spannung, Action, Dramatik und vor allem großartigen Basketball bot, können die FRAPORT SKYLINERS unter dem lautstarken Jubel der Fans, die Playoff-Viertelfinalserie gegen München beim Stand von 1:1 ausgleichen.
Nach einem furiosen Spiel, welches Spannung, Action, Dramatik und vor allem großartigen Basketball bot, können die FRAPORT SKYLINERS unter dem lautstarken Jubel der Fans, die Playoff-Viertelfinalserie gegen München beim Stand von 1:1 ausgleichen.
Somit kommt es nach dem Auswärtsspiel am Donnerstag in München, am kommenden Sonntag (17 Uhr) zu einem weiteren Heimspiel in der Fraport Arena. Karten für das Spiel sind ab sofort über Tel. 069-92887619 oder online über www.fraport-skyliners.de/tickets erhältlich.
Das Wichtigste auf einen Blick
• Topperformer FRAPORT SKYLINERS
o Punkte: Sean Armand, Justin Cobbs – 18 Punkte
o Rebounds: Quantez Robertson – 4 Rebounds
o Assists: Justin Cobbs – 6 Assists
o Die gesamte Statistik gibt es auf www.fraport-skyliners.de
• Die Viertel in der Übersicht: 17:14 – 20: 18 – 27:19 – 29:18
• Zuschauer: 4710
• Nächste Spiele
o Spiel 3: Do, 14.04.2015 um 17 Uhr in München
o Spiel 4: So, 17.05.2015, HEIMSPIEL um 17 Uhr in der Fraport Arena
o Spiel 5 (falls nötig): Mi, 20.05.2015 um 20 Uhr in München
o Karten für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-928 876 19 oder über www.fraport-skyliners.de/tickets
Stimmen zum Spiel
Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Wir hatten einen schweren Start, in den ersten fünf Minuten hat München uns dominiert. Daher waren die letzten fünf Minuten des ersten Viertels sehr wichtig für uns. Wir hätten zu diesem Zeitpunkt schon sehr weit hinten liegen können, aber wir haben uns zurückgekämpft. Mir hat gefallen, wie wir gespielt haben: 25 Assists und nur zehn Ballverluste, das ist eine gute Quote. Die Ausfälle von Johannes Voigtmann und Konstantin Klein eröffnen die Chance für andere Spieler einen Schritt nach vorne zu machen. Ein oder zwei Spieler machen kein Team und andere haben diese Chancen heute genutzt. Aber es war nur ein Spiel und wir spielen immer noch gegen den amtierenden Champion.“
Svetislav Pesic (FC Bayern München): „Glückwunsch an Frankfurt zu einem verdienten Spiel. Es gibt nicht viel zu analysieren. Frankfurt war überlegen, speziell im dritten Viertel. Sie haben sehr aggressiv gespielt und uns dadurch aus dem Spiel gebracht. Wir konnten unsere Angriffe nicht organisieren. Ihre Verteidigung hat 17 Ballverluste von uns erzwungen, während sie selbst 25 Assists verteilt haben; da gibt es dann nicht viel zu diskutieren. Wir konzentrieren uns jetzt auf das Heimspiel am Donnerstag, damit wir dieses gewinnen können.“
Sean Armand: „Teamwork und die Defensive waren heute entscheidende Faktoren. Wir haben München nicht in ihren Angriff kommen lassen und hatten unsere großartigen Fans hinter uns. Dennoch müssen wir am Donnerstag besser rebounden und noch härter verteidigen.“
Justin Cobbs: „Wir konnten nach einem durchwachsenen Start jeden Münchener Lauf schnell stoppen. Wir wussten, dass es mit einem 0:2-Rückstand sehr schwer werden würde. Daher haben wir uns auf unseren Teambasketball konzentriert. Mit Jo [Voigtmann] verlieren wir viel Physis unter dem Korb, aber Danilo und Aaron haben da einen guten Job gemacht. Hoffentlich können wir auch am Donnerstag in München gewinnen.“
Mike Morrison: „Das war eine fantastische Atmosphäre. Die Verteidigung hat heute den Unterschied ausgemacht. Wir konnten sie im Angriff stoppen und haben sie zu einigen Ballverlusten gezwungen. In der Offensive konnten wir viele leichte Punkte herausspielen und unsere großartigen Schützen in Szene setzen.“
Quantez Robertson: Wir sind mit einer guten Offensive in der zweiten Halbzeit gestartet und konnten viele Fastbreak-Punkte erspielen sowie die Würfe von außen treffen. Wir haben natürlich unsere wichtigste Säule unter dem Korb verloren, der viel Platz in der Zone einnehmen kann und auch von außen gefährlich ist. Wir konnten das heute als Mannschaft hervorragend kompensieren. So müssen wir auch am Donnerstag agieren.“
Max Merz: „Es war schön wieder in der eigenen Halle zu spielen und ich habe mich sehr gefreut am Ende noch reinzukommen. Es war ein tolles Spiel, in dem wir super verteidigt haben. Die Fans haben uns sehr viel Input gegeben, hier war richtig die Hölle los. Es war ein verdienter Sieg.“
Spielverlauf
Beide Mannschaften starten nervös in die Partie, in der John Bryant auf Münchener Seite zu punkten weiß, aber auch mit einem unsportlichen Foul auffällt – 3:7 (4.). Bei den FRAPORT SKYLINERS läuft der Ball in der Offensive zunächst noch nicht gut. Auszeit – 3:11 (5.). Quantez Roberson setzt zunächst mit einem Dreier und kurz später Mike Morrison per Dunk ein krachendes Zeichen – 12:13 (9.). Mit der Schlussirene trifft Sean Armand den Dreier zur ersten Frankfurter Führung – Viertelpausenstand 17:14.
Weiter bleibt es ein intensiv geführtes Spiel, in welchem kein richtiger Spielfluss zustande kommt. Leidtragender ist Mike Morrison, der mit seinem frühen dritten Foul auf der Bank Platz nehmen muss – 19:22 (14.). Das Spiel nimmt Fahrt auf. Quantez Robertson kann drei Dreipunktwürfe in Folge versenken, lässt die Fraport Arena brodeln und bringt sein Team wieder in Führung – 32:29 (19.). Bis zur Halbzeit gelingt es, sich auf 37:32 abzusetzen.
Mit einem 7:0-Lauf starten die FRAPORT SKYLINERS in die zweite Halbzeit, erspielen damit erstmals eine zweistellige Führung und zwingen Gästetrainer Svetislav Pesic zur Auszeit – 44:32 (23.). Sean Armand setzt danach in einer wichtigen Phase Impulse und hält den Vorsprung konstant – 58:45 (28.). Bis zur Viertelpause folgt ein wahrer Dreier-Shootout zwischen beiden Teams, der die Fans in der Fraport Arena in ein Wechselbad der Gefühle bringt – 64:51 zur Viertelpause.
Der letzte Spielabschnitt beginnt ähnlich wie der vorherige. Durch einen tollen Pass von Quantez Robertson über das gesamte Feld zu Aaron Doornekamp und einem Dreier von Justin Cobbs, setzen sich die FRAPORT SKYLINERS weiter ab – 72:53 (33.). München erwischt danach jedoch eine gute Phase und kann den Vorsprung etwas verkürzen – 74:62 (35.). Die Frankfurter fangen sich jedoch schnell und biegen nach einem weiteren Dreier von Justin Cobbs und dem anschließenden, furiosen Alley-Oop-Dunk von Mike Morrison zum 80:64 (37.) endgültig auf die Siegerstraße ab. Unter großem Beifall kommen in den letzten Minuten die Doppellizenzspieler Kevin Bright, Stefan Ilzhöfer, Johannes Richter und der zurückgekehrte Max Merz zu ihren ersten Playoff-Minuten der Karriere und machen ihre Sache mehr als ordentlich – Endstand 93:69.
Spieler des Tages
Bei vier zweistellig punktenden Spielern ist es schwierig sich auf einen Spieler zu beschränken. Justin Cobbs überzeugt mit 18 Punkten und 6 Assists, Sean Armand sorgt mit insgesamt 18 Punkten für wichtige Dreier, trifft 7/12 aus dem Feld und verteilt zudem fünf Assists, Quantez Robertson erzielt 16 Punkte und fünf Rebounds, während Mike Morrison mit 14 Punkten und 5/6 Treffern aus dem Feld sowie zwei Blocks für die spektakulären Aktionen sorgt.
Höhepunkt des Spiels
In der achten Spielminute steht Sean Armand nach dem Dribbling auf Höhe der Dreierlinie und wird hart von zwei Verteidigern bedrängt. In einer fast aussichtslosen Position findet er Mike Morrison völlig frei unter dem Korb und spielt ihn mit einem tollen Überkopf-Pass an. ´Big Mike´ steigt hoch und hämmert den Ball samt Motivationsschrei in die Reuse – 10:13.
Neun Minuten sind im letzten Spielabschnitt noch zu absolvieren, als Quantez Robertson sich nach einem erfolgreichen Münchener Freiwurf viel Zeit bei der Ballaufnahme zum Einwurf an der Grundlinie lässt. Durch geschicktes Blocken gelingt es Aaron Doornekamp völlig ungehindert Richtung Münchener Korb zu laufen. Tez holt den einhändigen Baseball-Pass über 20 Meter heraus und spielt Aaron Doornekamp genau in die Arme. Dieser kann ohne Dribbling den Ball kraftvoll im Korb unterbringen – 68:53.
Drei Minuten vor Schluss spielt Justin Cobbs einen perfekten Alley-Oop-Pass auf Mike Morrison. Dieser hebt ab, schaut kurz von oben durch den Ring, ob auch alles an Ort und Stelle ist und der Boden unter ihm vom FES Blitzblank-Team gut gewischt ist und hämmert den Ball unter frenetischem Jubel zum 80:64 ein.
Zahlenspiele
25 Passanspiele führen bei den Frankfurter zu Korberfolgen. Bei München sind es gerade einmal acht Assists. Dazu kommen die Ballverluste: Während Frankfurt sich derer nur zehn gestattet, werden die Münchener zu 17 gezwungen. Starke 43% treffen die FRAPORT SKYLINERS von der Dreipunktelinie (12/28). München erzielt 8/23 (35%), nachdem zur Halbzeitpause ihre Quote bei nur 17% lag. Mit 16 Rebounds am offensiven Brett greifen sich die Frankfurter fast genauso viele Rebounds wie am defensiven Brett (18). Fünf geblockte Würfe bekommt man in einem Beko BBL-Spiel eher selten zu sehen. Vor allem Mike Morrison sticht mit zwei verhinderten Würfen dabei hervor.
Rund ums Spiel
Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen musste der ursprünglich geplante Fallschirmsprung von Eberhard Gienger, mit freundlicher Unterstützung von LOTTO Hessen, leider abgesagt werden.
Nächstes Heimspiel
Beko BBL Playoffs: Viertelfinale Spiel 4: So, 17.05.2015 um 17:00 Uhr gegen den FC Bayern München in der Fraport Arena. Karten für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-928 876 19 oder über www.fraport-skyliners.de/tickets.
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