Junior White Wings kratzen am Sieg

Basketball

Trotz guter Vorstellungen haben die Evonik Hanau Junior White Wings den Sprung in die nächste Qualifikationsrunde zur MU19-Bundesliga (NBBL) verpasst.

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Ein Blick auf die Tabelle führ aber zu einem Trugschluss. Auch wenn die White Wings, die erstmals zur NBBL-Quali antraten, am Ende mit leeren Händen die Halle verlassen mussten, gab es Lob von allen Seiten. Auch die Konkurrenz aus Nürnberg, Langen und Chemnitz attestierte der Truppe um Fabian Bahlke eine insbesondere taktische Glanzvorstellung. Durch gutes Teamplay kompensierten die Brüder-Grimm-Städter die Größenvorteile der Gegner und ließen durch eine Zonenverteidigung nur wenige Punkte zu. Die Enttäuschung war der Truppe jedoch anzusehen, hatten sie doch in jedem Spiel bis zum Schluss mitgehalten und zeitweise die Führung inne. Bereits am Samstag liefen die Hanauer gegen Chemnitz auf, lagen im Schlussviertel bereits mit acht Zählern in Front. Den Sieg schon fast in den Händen, machte sich die Unerfahrenheit und Nervosität der White Wings bemerkbar. Unter dem Strich stand eine 60:63-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Wer dachte damit bereits das spannendste Spiel der Gruppe bereits gesehen zu haben, der irrte. Nachdem am Sonntag nach Partie eins das Brett einen Riss erlitt, musste die Halle gewechselt werden. Die Verantwortlichen der White Wings organisierten schnell die Jahnhalle als Ausweichhalle, wodurch das Turnier problemlos fortgesetzt werden konnte. Weiter ging es mit dem Lokalderby zwischen den Hanauern und dem TV Langen. Die Partie sollte die Begegnung vom Vortag an Spannung und Dramatik noch überbieten. Nach dem Langen den besseren Start erwischte, kämpften sich die Brüder-Grimm-Städter auf 32:33 heran.

Nach dem Seitenwechsel drehten die White Wings die Partie komplett, setzten sich zwischenzeitlich gar auf zehn Punkte ab und schürten so Hoffnungen auf die nächste Runde. „Wir haben gut gespielt, haben am Sieg gekratzt, das war schon in Ordnung“, war Trainer Sven Witt zufrieden. „Langen konnte sich auf seine Kaderspieler verlassen. Auch wenn diese noch sehr jung sind, wissen sie, was sie zu tun haben. Die individuelle Klasse hat sich dann am Ende leider durchgesetzt“, pflichtete Witts Kollege Mate Condic bei. Das letzte verbleibende Gruppenspiel gegen Nürnberg war für die Qualifikation daher bedeutungslos. „Die Luft war dann einfach raus, das ist auch in Ordnung. Zudem sind drei Spiele innerhalb von zwei Tagen sehr kräftezehrend“, so Condic.

Nette Randnotiz: Obwohl es im letzten Spiel sportlich um nicht mehr ging, waren die zahlreichen Dunking Swans weiter in der Halle und sorgten für Stimmung. Selbst der Assistant Coach der ProB-Mannschaft schnappte sich eine Trommel, nachdem am Vortag bereits Head Coach Hans Beth die Spiele verfolgte. Die Unterstützung kam auch bei der Konkurrenz gut an. So bedankte sich der Nürnberger Trainer für die „fantastische Atmosphäre“.

Den Gruppensieg holte sich Chemnitz vor dem TV Langen. Beide Teams werden in der kommenden Woche um die endgültige Qualifikation kämpfen.

Evonik Hanau Junior White Wings - BV Oettinger Chemnitz 99 60:63 (32:25)

TV 1862 Langen - Nürnberger Basketball Club 70:44 (29:22)

BV Oettinger Chemnitz 99 - Nürnberger Basketball Club 65:46 (26:23)

Evonik Hanau Junior White Wings - TV 1862 Langen 71:73 (32:33)

BV Oettinger Chemnitz 99 - TV 1862 Langen 68:53 37:27)

Evonik Hanau Junior White Wings - Nürnberger Basketball Club 52:60 (33:31)

Tabelle

1. BV Oettinger Chemnitz       3:6   196:159
2. TV Langen                          3:4   196:183
3. Nürnberger BC                    3:2   150:187
4. Evonik Hanau Junior White  3 0   183:196


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