Drei erlebnisreiche Tage erwarteten die Schülerinnen und Schüler bei den zum zweiten mal durchgeführten Suchtpräventionstagen.
Drei erlebnisreiche Tage erwarteten die Schülerinnen und Schüler bei den zum zweiten mal durchgeführten Suchtpräventionstagen.

Gelernt wurde an allen Tagen in 3 Lerngruppen von je 23 Schülerinnen und Schülern. Drei Stationen mit interessanten Erkenntnissen und Erlebnissen durchliefen die Alteburg-Schüler. Diese wurden auch in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin Frau Urbanek-Steinberger organisiert.
So arbeitete eine Gruppe zum Thema Sucht mit Frau Wieland von der AWO Gelnhausen, die die dortige Suchtberatungsstelle leitet und mit vielen interessanten Informationen und abwechslungsreichen Aktivitäten den Tag bereicherte. In den Kleingruppenarbeiten entstanden Präsentationsplakate u.a. zum den Themen Rauchen, Tabak und Cannabis, deren Gefahren und Wirkungen erarbeitet wurden. In einem chemischen Zigarettenexperiment konnte beobachtet werden, wie viele Schadstoffe in die Lunge gelangen.
Die zweite Gruppe besuchte das Gericht in Gelnhausen mit Teilnahme an Gerichtsverhandlungen, die auch Delikte, die durch den Missbrauch von Alkohol z.B. entstanden waren, zum Thema hatten. Auch ein Besuch der Jugendgerichtshilfe stand auf dem Plan. Hier gaben die Mitarbeiterinnen Frau Dirschauer und Frau Henning einen Überblick über ihre Arbeit und Hilfsmöglichkeiten.
Aber auch selbst wurden die Schülerinnen und Schüler tätig: so fand jeder unter seinem Stuhlsitz eine Karte mit einem „Delikt“, dass er fiktiv begangen hatte. In einem ersten Schritt wurde alle Taten geordnet in Straftat oder Ordnungswidrigkeit. So manche Zuordnung war doch überraschend. Anschließend wurde von den Schülern selbst eine Gerichtsverhandlung als Rollenspiel gezeigt. Nach der Rückkehr aus Gelnhausen hatte die Gruppe noch die Möglichkeit selbst alkoholfreie Cocktails zu mixen und deren Geschmack zu testen. Hier halfen die Elternbeiräte Frau Hanselmann und Frau Grebe tatkräftig mit.
Mit der Stiftung SehnSucht arbeitete die dritte Gruppe einen Tag intensiv zum Thema Alkohol. Hier konnte jeder mit eine „Promillebrille“ selbst ausprobieren, wie schwierig es ist, nach dem Alkoholkonsum ein Schloss zu öffnen oder auch nur den Weg gerade einzuhalten. Geleitet wurde die Gruppe von zwei Mitarbeitern der Stiftung, die dazu an unsere Schule kamen.
Alle Gruppen wechselten täglich, sodass alle 8. Klässler in den Genuss aller drei Bausteine kamen. Alle Schülerinnen und Schüler viel Spaß und Freude an der Arbeit und auch für die begleitenden Klassenlehrer Sybille Drenkow, Marc Niedernostheide und Heiko Kasse waren es erlebnisreiche Tage.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de