3,6 Millionen Euro an Haupt- und Realschule Birstein investiert

Birstein
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Der Eingang zur Turnhalle ist einladend: Graumelierte Fußböden in Dielenoptik, ein barrierefreier Zugang zur Turnhalle und freundlich gestaltete Umkleidekabinen – für die Jungs in Grün, für die Mädchen in Gelb – diese sichtbaren Zeichen der Sanierungsarbeiten fallen den Gästen in der Haupt- und Realschule in Birstein als erstes ins Auge.

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Für 3,6 Millionen Euro hat der Main-Kinzig-Kreis dort von März 2018 bis Juli 2020 in die brandschutztechnische und elektrotechnische Sanierung sowie Arbeiten an Dächern und im Turnhallengebäude investiert. „Zur Investitionsoffensive an den rund 100 Schulstandorten im Main-Kinzig-Kreis gehört auch die brandschutztechnische Sanierung und die Erneuerung der elektrotechnischen Anlagen. In der Birsteiner Haupt- und Realschule. Hier hat der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger in den vergangenen zehn Jahren sechs Millionen Euro investiert, um die Schule fit für die Zukunft zu machen“, sagte Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Winfried Ottmann (CDU) anlässlich eines Treffens zur Fertigstellung der Arbeiten.

Winfried Ottmann sprach in diesem Zusammenhang auch über die Anstrengungen des Kreises, die Schulen bei der Digitalisierung zu unterstützen. „Dazu gehört nicht nur die Anbindung all unserer Schulstandorte an das schnelle Glasfasernetz des Main-Kinzig-Kreises. Dieses Projekt ist seit vergangenem Sommer bereits abgeschlossen. Jetzt geht darum, innerhalb der Schulen überall dort Internet einzurichten, wo dies für den Unterricht sinnvoll ist. Zum Teil sind hier jedoch umfangreiche Vorarbeiten nötig, etwa bei der Modernisierung der elektrischen Leitungen“, erläuterte Winfried Ottmann und fügte hinzu: „Für den digitalen Unterricht reicht eine schnelle Internetverbindung allein nicht aus. Wir unterstützen die Schulen und damit natürlich auch die Kinder und ihre Familien deshalb auch bei der technischen Ausstattung“, erklärte der Schuldezernent. Nicht alle Kinder und Jugendlichen hätten zu Hause ideale technische Möglichkeiten. Hier helfe der Main-Kinzig-Kreis mit mobilen Endgeräten aus, die über die Schulen ausgeliehen werden können. Die ersten 1000 Geräte sind bereits eingetroffen und werden nun an jene Schulen mit dem größten Bedarf verteilt. Der Main-Kinzig-Kreis habe die Geräte zwar frühzeitig bestellt, leider gebe es zurzeit Lieferengpässe. Was die Digitalisierung angeht, so sei die Haupt- und Realschule in Birstein insgesamt gesehen gut aufgestellt und biete den jungen Leuten zum Beispiel auch Computer-Kurse an.

Auch Mitglieder des Kreistags und des Kreisausschusses waren anwesend, ebenso Bürgermeister Fabian Fehl (SPD) und Thomas Will vom Staatlichen Schulamt. Sie zeigten sich erfreut über die hell und einladend gestalteten Räume. Im Gebäude eins der Haupt- und Realschule, dem Klassentrakt, wurde die Elektrotechnik erneuert. Ebenso in den Bereichen Kunst und Polytechnik, dort wurde darüber hinaus der Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht. Die Räumlichkeiten erhielten einen neuen Bodenbelag, Decken und Wandanstrich. Das Flachdach auf dem Gebäude der Fachklassen wurde saniert und das Nebendach der Turnhalle wurde mit einer neuen Dachkonstruktion ausgestattet. Im Zuge der Dacharbeiten wurde auch die Entwässerung erneuert. Der Sanitärbereich der Turnhalle wurde komplett neu strukturiert und von Grund auf erneuert. Die Umkleideräume sind farblich so aufgeteilt, dass die Jungs sich im grünen Bereich umziehen, die Mädchen im gelben.

Ein besonders gelungener Bereich ist der Spiegelraum: Dort wurden ein Schwingboden eingebaut und ein Spiegel in Wandbreite angebracht. Der Raum ist damit für Tanztraining jeder Art bestens ausgestattet. Die Schule kann im Sinne des inklusiven Unterrichts außerdem barrierefrei besucht werden: Es gibt Rampen und behindertengerecht ausgestattete Toiletten. Im Zuge der Sanierung wurde überdies die Heizungs- und Lüftungsanlage in den Schulgebäuden erneuert. In weiteren Bauabschnitten muss der Hallenboden sowie die Dachkonstruktion erneuert beziehungsweise saniert  werden. Schulleiterin Andrea Lange freute sich über den Abschluss der Arbeiten und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Main-Kinzig-Kreis und dessen baufachliche Begleitung. Winfried Ottmann lobte alle am Bau beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die beteiligten Fachfirmen und außerdem den Einsatz des Hausmeisterteams, das bei der Koordinierung der Arbeiten und Abläufe während der Bauphase sehr engagiert gewesen sei.

Foto: Testen die neuen Bänke in der Umkleidekabine für die Jungen (von links): Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Winfried Ottmann, Marita Engel (Leiterin Grundschule), Carsten Ullrich (Kreistagsvorsitzender), Matthias Eckhardt (Leiter des Amtes für Schulwesen und Bau- und Liegenschaftsverwaltung), Thomas Will (Staatliches Schulamt), Andrea Lange (Schulleiterin Haupt –und Realschule) und Bürgermeister Fabian Fehl.

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