Polizei startet Sommerkampagne gegen Wohnungseinbrüche

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Die hessische Polizei hat die „Sommerkampagne Wohnungseinbruch 2024“ gestartet. Mit verstärkten Kontrollen im öffentlichen Raum und zusätzlichen kostenfreien Präventionsangeboten für Bürgerinnen und Bürger intensiviert die hessische Polizei in der kommenden Sommerferienzeit den Kampf gegen Wohnungseinbruchdiebstahl.



Innenminister Roman Poseck (CDU) führte zum Start der Sommerkampagne gegen Wohnungseinbruchdiebstahl aus: „Hessen gehörte auch im Krisenjahr 2023 zu einem der sichersten Bundesländer. Dazu haben vor allem die rund 16.000 hessischen Polizistinnen und Polizisten beigetragen. Insbesondere in den eigenen vier Wänden sollen sich die Menschen so sicher wie möglich fühlen können. Das gilt auch dann, wenn die Menschen im Urlaub sind und gelegentlich überfüllte Briefkästen und geschlossene Rollläden auf die Abwesenheit der Bewohnerinnen und Bewohner hindeuten. Deshalb verstärkt die hessische Polizei auch in diesem Jahr in den Sommermonaten ihre Maßnahmen und geht gezielt gegen Wohnungseinbrecher vor.

Zum Einsatz kommt ein Mix aus Repression, Prävention und Technik. In besonders stark betroffenen Gebieten finden zusätzliche Kontrollen statt und werden täterorientierte Ermittlungen vorangetrieben. Hierbei greifen die Beamtinnen und Beamten auf die bewährte Prognosesoftware KLB-operativ, die die hessischen Polizistinnen und Polizisten auf ihrem Dienst-Smartphone haben, zurück. Das digitale Ermittlungswerkzeug unterstützt dabei, Einbruchsserien frühzeitig zu erkennen und hilft so, entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Ergänzend verstärkt die hessische Polizei ihr Angebot an Präventionsmaßnahmen. In vielen Städten und Gemeinden beraten Polizistinnen und Polizisten an Informationsständen und geben Tipps und Hinweise zum Einbruchschutz. Des Weiteren finden Bürgergespräche und Präventionsstreifen statt. Mit diesem Maßnahmen-Mix sensibilisiert die hessische Polizei die Bürgerinnen und Bürger und schafft ein Bewusstsein für Gefahren eines Wohnungseinbruchs. Ich danke der Polizei für ihren Einsatz und hoffe, dass so viele Wohnungseinbrüche wie möglich verhindert werden können.“

Andreas Röhrig, Präsident des Hessischen Landeskriminalamtes, ergänzte: „Jede und jeder kann einen Beitrag dazu leisten, die eigenen vier Wände besser vor Wohnungseinbruchdiebstahl zu schützen und der Polizei dabei helfen, es Einbrechern so schwer wie möglich zu machen. Deshalb freue ich mich, wenn viele Hessinnen und Hessen das Beratungsangebot der hessischen Polizei nutzen und eigene Maßnahmen zum Einbruchschutz, zum Beispiel das Verschließen von ‚Kletterhilfen‘ im Außenbereich oder den Einbau von Sicherheitstechnik, ergreifen.“

Hintergrund: Wohnungseinbruchdiebstähle weiterhin auf niedrigem Niveau

Mit der Aufhebung der Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung und der somit wieder vermehrten Tatgelegenheiten und einer größeren Anzahl reisender Täter wurde bereits im Jahr 2022 eine Erhöhung der zuvor sehr geringen Fallzahlen im Bereich Wohnungseinbruchdiebstahl (WED) festgestellt. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 5.206 Delikte registriert (2022: 4.275), von denen rund 46 Prozent im Versuchsstadium verblieben. Insgesamt liegt die Anzahl der erfassten Wohnungseinbruchdiebstähle weiterhin deutlich unter dem Vor-Pandemie-Niveau (2019: 6.768 Wohnungseinbruchdiebstähle) und mehr als 50 Prozent unter dem Wert von vor zehn Jahren (2013: 10.795).


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