Er hatte zuletzt in Spanien eine Freiheitsstrafe von über 3 Jahren wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln, im Zusammenhang mit dem Verkauf von über 90 Kilogramm Marihuana und Haschisch verbüßt.
Der Beschuldigte steht im Verdacht, ein führendes Mitglied einer kriminellen Organisation aus dem Rhein-Main-Gebiet zu sein, die in der Zeit von Februar 2019 bis Mai 2021 für jedenfalls 40 Geldautomatensprengungen in Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verantwortlich ist und im unerlaubten Handel mit Betäubungsmittel aktiv war. Bislang wurden im Verfahrenskomplex der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main insgesamt 24 Personen aus dem Kreis der Organisation am Main wegen Beteiligung an Geldautomatensprengungen und anderer Straftaten zu Freiheits- und Jugendstrafen von einem Jahr bis zu neun Jahren und sechs Monaten verurteilt. Neben Geldautomatensprengungen werden dem Beschuldigten weitere Betäubungsmittelgeschäfte mit Marihuana im oberen zweistelligen Kilogrammbereich sowie der Erwerb eines vollautomatischen Sturmgewehrs AK-47 Kalaschnikow mit 100 Schuss Munition vorgeworfen.
Der Beschuldigte wurde am 14.06.2024 in Madrid an Fahnder der Polizeipräsidiums Westhessen überstellt und nach Frankfurt am Main gebracht. Am 15.06.2024 wurde er dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Offenbach am Main vorgeführt, der auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main Untersuchungshaft angeord-net hat.
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