In der Zeit von 15 Uhr bis 22 Uhr kontrollierten die Ordnungshüter an den beiden stationären Kontrollstellen zahlreiche Fahrzeuge. Bei vier angehaltenen Fahrzeugführern bestand der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss berauschender Mittel standen, weshalb bei jedem eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Des Weiteren mussten die Schutzleute zwei Verfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss einleiten. Zudem kontrollierten die eingesetzten Kräfte eine Person, welche ein Fahrzeug führte, ohne im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Auch in diesem Fall leiteten die Polizisten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein.
Bei einem 26 Jahre alten Beifahrer fanden die Polizisten etwa 20 Gramm Marihuana auf, woraufhin die eingeschaltete, zuständige Staatsanwaltschaft eine Wohnungsdurchsuchung bei dem Mann aus Offenbach anordnete. Bei dieser konnten die Gesetzeshüter keine weiteren Betäubungsmittel, dafür aber einen im Juli geklauten E-Scooter auffinden und sicherstellen. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.
"Drogen am Steuer stellen ein erhebliches Risiko für alle Verkehrsteilnehmer dar. Die Rauschmittel beeinträchtigen die Reaktionsfähigkeit, Konzentration sowie das Urteilsvermögen. Schon geringe Mengen können zu schweren Unfällen führen. Zudem stellt das Führen eines Fahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmittel in der Regel eine Straftat dar. Der Fahrer riskiert neben dem Verlust seines Führerscheins auch Punkte in Flensburg, hohe Geldstrafen oder im schlimmsten Fall sogar Freiheitsstrafen. Mit den sogenannten 'DiS'-Kontrollen sowie Aufklärungskampagnen möchte die Polizei in der Bevölkerung das Bewusstsein für die Gefahren von Drogen im Straßenverkehr schärfen - denn alle sollen sicher ihr Ziel erreichen", heißt es abschließend im Polizeibericht.
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