Tätliche Angriffe und Beleidigungen im Zustand der Schuldunfähigkeit werden einem Mann im Landgericht Hanau vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft Hanau hat Anklae wegen Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erhoben. Prozessauftakt vor der 5. Großen Strafkammer ist am Dienstag, 9. Dezember, um 9.30 Uhr in Saal A 216. Fortsetzungstermine sind für 12.12.2025, 19.12.2025, jeweils 9:30 Uhr, anberaumt.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem im Jahr 1983 in Hanau geborenen und heute 42 Jahre alten Beschuldigten deutscher Staatsangehörigkeit mit ihrer Antragsschrift im Sicherungsverfahren vor, in der Zeit vom 19.05.2025 bis 02.06.2025 in Hanau und Bruchköbel im Zustand der Schuldunfähigkeit andere Personen verletzt und bedroht zu haben. So soll der Beschuldigte während einer Busfahrt in Hanau Mitfahrer beschimpft, einer Geschädigten an den Hals gefasst und deren Sohn mit der Faust gegen die Schulter geschlagen und angespuckt haben. Einem weiteren Fahrgast, der den Beschuldigten zum Verlassen des Busses aufgefordert haben soll, soll der Beschuldigte mindestens zweimal mit der Faust gegen den Kopf geschlagen haben, sodass dieser mit dem Kopf gegen eine Glasabtrennung gestoßen sein soll, und ihm außerdem Haare ausgerissen haben.
Des Weiteren legt die Staatsanwaltschaft dem Beschuldigten Beschimpfungen und eine exhibitionistische Handlung auf einem Schulhof in Bruchköbel zur Last. Zudem soll der Beschuldigte auf einem Schulhof in Hanau gedroht haben, seine Waffen zu holen und wiederzukommen, was für eine große Beunruhigung der Anwesenden gesorgt haben soll. Auf die hinzugerufene Polizei soll der Beschuldigte mit erhobenen Fäusten zugelaufen sein, so dass dieser zu Boden gebracht werden musste.
Aufgrund der psychiatrischen Erkrankung des Angeklagten wird die Kammer dessen dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus zu prüfen haben.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de

















