Das Polizeipräsidium Südosthessen verstärkt seine Präventionsarbeit: Dreizehn neue ehrenamtliche Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren (SfS) haben jüngst ihre Ausbildung abgeschlossen. Die zweitägige Schulung, die Ende November, stattfand, ist Teil des seit 2008 etablierten Präventionsprogramms "Sicherheitsberatung für Senioren", das älteren Menschen mehr Schutz vor Kriminalität bieten soll.
WACHSENDE EHRENAMTSGRUPPE
Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wurden im Polizeipräsidium in Offenbach neue Ehrenamtliche geschult. Damit unterstützen nun allein 2025 insgesamt 23 frisch ausgebildete Helferinnen und Helfer die kriminalpräventive Arbeit der Polizei. Die Gruppe der neuen Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater stammt überwiegend aus Seligenstadt und Froschhausen; weitere Teilnehmende kommen aus Offenbach, Heusenstamm, Hainburg und Rodgau.
BREIT GEFÄCHERTE INHALTE PRAXISNAH VERMITTELT
Die Schulung fand in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Hessen, dem Verein Polizeisozialhilfe Hessen e. V. (PSHH e. V.) sowie dem Institut für Sozialforschung (ISIS) statt. Auf dem Lehrplan standen unter anderem: - Einblicke in Aufgaben und Struktur der hessischen Polizei - Präventionsfelder wie Kriminaltechnische Beratung, Opferschutz und Verhaltensprävention - Aktuelle Verbraucherfragen - Formen der seniorenspezifischen Kriminalität - von Betrug bis Internetdelikten - Gefahren für Senioren im Straßenverkehr / Unfallverhütung - Versicherungs- und Unfallschutz sowie Haftungsfragen im Ehrenamt - Vorstellung polizeilichen Informationsmaterials
Die angehenden Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater erhielten praxisnahe Hinweise, wie sie ältere Menschen in ihren Heimatkommunen wirksam unter anderem vor Betrugsmaschen, Diebstahl oder digitaler Kriminalität schützen können.
AUFKLÄRUNG VOR ORT - NAH DRAN AN DER LEBENSWELT ÄLTERER MENSCHEN
Durch Vorträge, Informationsveranstaltungen, Gespräche in Vereinen oder Veröffentlichungen in Seniorenmedien werden die Ehrenamtlichen künftig wichtige Multiplikatoren sein. Sie sollen vor allem dort wirken, wo ältere Menschen ihren Alltag verbringen - und so maßgeblich dazu beitragen, ihr Sicherheitsgefühl zu stärken. Angesichts einer älter werdenden Gesellschaft gewinnt diese Arbeit weiter an Relevanz.
Für Fragen zum Thema steht der Stabsbereich Prävention des Polizeipräsidiums Südosthessen gerne zur Verfügung:
Tel.: 069 8098-2400
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bildquelle: Polizeipräsidium Südosthessen
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de

















