Die Zahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle ist im Jahr 2025, gemäß dem Landestrend, im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen auf 1.102 Fälle angestiegen (+ 18,9 %). Langfristig betrachtet zeigt sich jedoch auch hier ein deutlicher Rückgang. Vor rund 25 Jahren wurden noch über 3.100 Fälle registriert, vor 15 Jahren noch über 2.100 Fälle. Damit konnten die Fallzahlen innerhalb von 25 Jahren um Zwei-Drittel sowie innerhalb der letzten 15 Jahre um die Hälfte reduziert werden.
Insbesondere gab es einen Anstieg von Wohnungseinbruchsdiebstählen in der Stadt Hanau (+ 38 %) sowie dem Main-Kinzig-Kreis (+ 36,9 %). Für die steigenden Fallzahlen dort sind unter anderem Tatserien von Wohnungseinbruchdiebstählen in Bruchköbel, Nidderau, Schöneck und Hanau verantwortlich. In Rahmen dieser konnten bereits Tatverdächtige ermittelt werden. Unter anderem konnte eine Bande ermittelt werden, welche aus dem Frankfurter Bereich stammt und ihre Taten in den Randkommunen begangen haben. Bei rund 40 % der Wohnungseinbruchsdiebstählen im Jahr 2025 blieb es beim Versuch. Die Aufklärungsquote lag bei 12,3 %.
Einbrüche sind für die Opfer oft sehr belastend. Die Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls bleibt weiterhin ein Schwerpunkt polizeilicher Arbeit. Neben unter anderem stationären und mobilen Kontrollmaßnahmen berät die Polizei Bürgerinnen und Bürger kostenlos und produktneutral zum Schutz von Häusern und Wohnungen. Insbesondere bei den gezielten Kontrollen können wir immer wieder wichtige Hinweise auf mögliche Tatverdächtige erlangen. Alleine bei den länderübergreifenden Kontrolltagen Ende Oktober 2025 kontrollierten wir hier in Südosthessen über 420 Personen. Bei diesen zielgerichteten Maßnahmen konnten wir nicht nur in einem Fall mögliches Diebesgut sicherstellen, sondern auch wertvolle Hinweise auf mögliche Tatverdächte erlangen.

Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
















