Ein Flächenbrand an den Bahngleisen hat heute für zahlreiche Verspätungen und Zugausfälle auf der Bahnstrecke Frankfurt - Fulda gesorgt. Gegen 13.30 Uhr wurde Feuer im Waldgebiet zwischen Rodenbach und Hanau-Wolfgang gemeldet, dass sich relativ schnell ausbreitete. Über 100 Feuerwehrleute kämpften gegen die Brände an, die sich auf eine Strecke von sechs Kilometern verteilten.
Neben den Wehren aus Nieder- und Oberrodenbach waren zahlreiche Kameraden von den Hanauer Wehren im Einsatz, außerdem halfen Tanklöschfahrzeuge aus Maintal und Gelnhausen-Hailer bei der Wasserversorgung. Ein Polizeihubschrauber überflog das Gelände, um die genauen Brandherde zu ermitteln. Kreisbrandinspektor Markus Bussani vermutet, dass das Feuer durch einen sogenannten "Heißläufer" von einer Bremse eines Zuges ausgelöst wurde. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden an. Die Bahnstrecke Frankfurt - Fulda war für zirka fünf Stunden komplett gesperrt, gegen 18.30 Uhr wurden zumindest zwei Gleise wieder freigegeben. Die auf dieser Verbindung fahrenden Fernzüge wurden über Gießen umgeleitet, die Regionalbahnen von Frankfurt mussten in Hanau ihre Fahrt beenden.
Durch die Sperrung der Bahnstrecke kam es bei insgesamt 173 Zügen zu Verspätungen. 32 Züge mussten umgeleitet werden und sieben Züge fielen komplett aus. Personen wurde durch den Vorfall nicht verletzt.






















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