Unfälle auf A66: 22-Jähriger ist außer Lebensgefahr

Blaulicht

Gleich zwei schwere Unfälle ereigneten sich am Freitag auf der A66 zwischen Gelnhausen und Hanau. Zunächst krachte es kurz hinter der Anschlussstelle Langenselbold in Richtung Frankfurt, am Nachmittag dann in Höhe von Gründau-Rothenbergen. Dabei wurde ein 22-Jähriger aus Gelnhausen schwer verletzt.

Harth & Schneider

unfall rothenBereits am frühen Morgen gegen 7.30 Uhr krachte es kurz hinter der Anschlussstelle Langenselbold. Eine 37-jährige Gründauerin musste ihrem Ford Mondeo verkehrsbedingt abbremsen, eine hinter ihr fahrende 30-Jährige aus Linsengericht merkte dies zu spät und knallte mit ihrem VW-Golf in das Heck. Beide Fahrerinnen blieben unverletzt, der Sachschaden beläuft sich auf 18.000 Euro. Da sich der Unfall auf der linken Spur ereignete, bildete sich ein langer Stau im Berufsverkehr, der sich erst gegen 9 Uhr auflöste.

Eine Vollsperrung musste die Polizei dann am Nachmittag vornehmen. Kurz vor der Ausfahrt Rothenbergen verlor ein 22-Jähriger gegen 15.30 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug, krachte aus unbekannter Ursache zunächst in die Betonleitwand in der Mitte und wurde dann nach rechts geschleudert. Dort verlor der Audi seine Windschutzscheibe, die später zirka 100 Meter vor dem Ausfahrtbereich gefunden wurde, in dem der Wagen schließlich zum Stehen kam. Die Verletzungen des Gelnhäusers waren so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen wurde. Allerdings kam in den Abendstunden die Nachricht von der Polizei, dass er außer Lebensgefahr ist. Für die Landung des Rettungshubschraubers wurde die A66 für zirka 45 Minuten komplett gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf 3.000 Euro.


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