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Polizei-Razzia in rechtsextremistischer Szene im MKK

Polizei-Razzia in rechtsextremistischer Szene im MKK

Im Auftrag der hessischen Staatsanwaltschaften Gießen, Marburg, Wiesbaden, Darmstadt und Hanau wurden in der vergangenen Woche hessenweit unter Koordination des Hessischen Landeskriminalamtes -BAO Hessen R- dreizehn Durchsuchungsbeschlüsse gegen Personen vollstreckt, die dem rechten Spektrum zuzurechnen sind.

Morgenpost

An den Einsatzmaßnahmen waren Ermittlerinnen und Ermittler der Polizeipräsidien Mittelhessen, Osthessen, Westhessen, Südhessen, Südosthessen sowie des Hessischen Landeskriminalamtes beteiligt. Durchsucht wurden Wohnungen in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf, Gießen, Rheingau-Taunus, Bergstraße, Odenwald, Offenbach, Main-Kinzig sowie Vogelsberg.

Den dreizehn männlichen Tatverdächtigen im Alter von 15 bis 75 Jahren wird unter anderem das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gemäß § 86a StGB, Volksverhetzung gemäß § 130 StGB sowie Straftaten gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Bei den Durchsuchungen konnten zahlreiche Beweismittel, darunter ein Stockdegen, zwei Schlagringe, kleinere Mengen Marihuana, Speichermedien sowie zwei Schreckschusswaffen sichergestellt werden. Zu Festnahmen kam es dabei nicht.

"Von Personen aus dem rechtsextremistischen Spektrum kann eine hohe Gefahr ausgehen. Das zeigen die Ereignisse aus der jüngeren Vergangenheit. Umso wichtiger ist es vorzubeugen, intensiv zu ermitteln sowie alle erforderlichen polizeilichen Maßnahmen zu ergreifen. Nicht zuletzt auch, weil Rechtsextremisten die freiheitlich demokratische Grundordnung nicht nur ablehnen, sondern auch bereit sind, diese mit Gewalt zu bekämpfen", sagt Andreas Röhrig, Präsident des Hessischen Landeskriminalamtes.

Hintergrund zur "BAO Hessen R"

Die eigens gebildete Organisationseinheit "BAO Hessen R" ist im Hessischen Landeskriminalamt angesiedelt und nimmt zum einen die durch politisch motivierte Straftaten bereits polizeilich bekannten Personen der rechten Szene in den Blick. Zum anderen verfolgt die "BAO Hessen R" den Ansatz, die Szene weiter aufzuhellen. Dazu zählt auch, Personen, die noch nicht einschlägig in Erscheinung getreten sind, zu identifizieren und - wo möglich - strafrechtlich zu verfolgen. Seit Gründung der BAO Hessen R im Juli 2019 erfolgten bereits mehr als 475 polizeiliche Einsatzmaßnahmen gegen die "rechte Szene" in Hessen unter Federführung der BAO Hessen R. Hierbei wurden über 365 Durchsuchungen und ca.

10.625 Sicherstellungen durch die Beamtinnen und Beamten durchgeführt. Zudem wurden niedrigschwellig insgesamt 178 Haftbefehle gegen 164 Personen des rechten Spektrums vollstreckt. Neben der konsequenten Strafverfolgung bietet das Hessische Landeskriminalamt gewillten Personen aber auch Ausstiegshilfen an: So können Klientinnen und Klienten durch das Aussteigerprogramm "IKARus", das in ganz Hessen über Anlaufstellen verfügt, den Weg aus der Szene zurück in die Gesellschaft finden.

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Kommentare

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Grantelbart
3 jahre vor
Gut so. Nach Hanau und Wächtersbach bin ich froh dass die Waffen dieses Mal vorher eingezogen wurden.
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Andreas
3 jahre vor
Na dann können Sie ja wieder nachts unbesorgt auf die Strasse gehen.
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Silvano Mullare
3 jahre vor
gleich wie " Rentner Stürmen den Reichstag mit Rollator"
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Silvano Mullare
3 jahre vor
Spatzenflinte fehlt :D
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Silvano Mullare
3 jahre vor
Ist da nicht eine Play Station dabei ?
:lol:
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Andreas
3 jahre vor
Wenn man diesen Bericht hier liest und die Bilder betrachtet muss jeder klar denkende Mensch zum Ergebnis kommen das bei uns keine kriminelle Energie von rechts vorherrscht oder eine Gefahr darstellt. Diese kommt eindeutig von einer anderen Seite ich denke das brauche ich hier nicht genauer auszuführen.
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Stephan
3 jahre vor
Ein großteil der hier gezeigten Gegenstände kann man ab 22 Uhr in FFM mindestens bei jedem 4 in der Tasche finden.

Alles Pöse rechte!
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Stephan
3 jahre vor
Luftgewehr , Stock mit messer dran und schreckschuss...

Wow!! das rechte Spektrum ist wirklich sehr Gefährlich.
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