„FranceMobil“ beim LOG in Bruchköbel zu Gast

Bruchköbel

Die französische Sprache hat - zumindest am Lichtenberg-Oberstufengymnasium in Bruchköbel - keinen ganz einfachen Stand: Das Französische gilt als ‚schwer‘, und vielen Schülerinnen und Schüler habe in der Mittelstufe die ein oder andere leidvolle Erfahrung gemacht.

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Um das Interesse an und die Begeisterung für Französisch zu fördern, lud daher dieser Tage Französischlehrerin Ursula Rühl das „FranceMobil“ ins LOG nach Bruchköbel ein. Eine kurze Anmeldung genügte und Jessica Mathelin, 22-jährige Lektorin aus Grenoble und zur Zeit am „Institut Français“ in Mainz tätig, setzte sich in ihr von der Firma Renault gesponsertes FranceMobil, um vor Ort im Rahmen des gleichnamigen, von der französischen Botschaft und der Robert Bosch Stiftung geförderten Programms ein dynamisches und aktuelles Bild von Frankreich und der französischen Sprache zu vermitteln.

Vier 11. Klassen arbeiteten je 45 Minuten mit Jessica Mathelin zusammen, wobei neben aktuellen Informationen über Frankreich, Studien- und Arbeitsmöglichkeiten, vor allem der spielerische Umgang mit der Sprache im Vordergrund stand. So ging es etwa im sogenannten „Speed-Dating“ darum, sich in rascher Folge gegenseitig vorzustellen und in ein bis zwei Minuten durch gezielte Fragen festzustellen, ob das jeweilige Gegenüber als Dating-Partner in Frage käme. Auch diskutiert wurde in der Fremdsprache, etwa darüber, ob solche modernen Formen des Kennenlernens wie das Speed-Dating sinnvoll sind.

In einer weitere spielerischen Übung ging es um das Entschlüsseln und anschließende Korrigieren französischer SMS-Botschaften auf dem Handy, was aufgrund der besonderen Praxisnähe bei den Schülerinnen und Schülern auf besonderes Interesse stieß. Schließlich war Gruppenarbeit angesagt: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten gemeinsam einen französischen Werbe-Slogan für ein erfundenes oder tatsächliches französisches Produkt kreieren und diesen anschließend im Rollenspiel wie in einem Werbespot präsentieren.

Die Veranstaltung stieß bei den Schülerinnen und Schülern insgesamt auf große Begeisterung: Es sei interessant gewesen, eine wirkliche Muttersprachlerin sprechen zu hören. Andere äußerten ihre Überraschung (und auch Erleichterung) darüber, dass man ja doch in der Lage sei, ordentlich auf Französisch zu kommunizieren.

So wurde denn auch von den beteiligten Französischlehrkräften des LOG die Veranstaltung als voller Erfolg gewertet, und Initiatorin Ursula Rühl hat die Hoffnung, dass mehr Elftklässlerinnen und -klässler dem Französischen auch in der Jahrgangsstufe 12 treu bleiben.


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