Aber, in den 50 Tagen fließt noch viel Wasser von der Kinzig in den Main. Will sagen, da kann noch viel passieren. Olaf Scholz scheint von den dreien Schlechten, der beste zu sein, so sehen das scheinbar viele Leut in unserem Land.

Sie kennen den Ausruf: „Ihr Leut, ihr Leut, wie soll das noch enden!?“ Das ist zweifellos ein Hilferuf, ja, vielleicht eines in Ohnmacht fallenden Mannes. Frauen kann ich mir so nicht vorstellen, deren Wehklagen klingt anders. Es ist der Klageruf eines Mannes, der nicht weiterweiß und das schlimmste befürchtet. So, jetzt haben wir es. Dabei ist Leute ein geschlechtsneutrales Pluralwort für Personen. Wenn wir über uns sprechen, sprechen wir meist von Menschen. Damit meinen wir, dass der Mensch nach der biologischen Systematik eine Art der Gattung Homo aus der Familie der Menschenaffen ist, die zur Ordnung der Primaten und damit zu den höheren Säugetieren gehört. Das klingt doch schon einmal gut.

Dabei unterscheiden wir noch in weiblich und männlich und seit neustem noch in divers. Seid ihr Leut den verrückt, habe ich bei der Vorstellung der Geschlechtsneutralen als drittes Geschlecht im Jahre 2018, gehört. Also mir persönlich bereitet das keine Probleme. Im Gegenteil. Ich spreche mich für mehr Respekt und Höflichkeit aus, egal wem gegen über auch immer. Ich spanne den Bogen sehr weit und beziehe dabei alle Kreaturen mit ein. Ich denke dabei im positiven Sinne an Lebewesen.

Für mich ist Leut aber noch etwas ganz anderes. Es ist für mich die Maßeinheit für helfende Hände. Wobei 2 Hände und zwei Füße ein Leut sind. Anders herum ein Leut hat zwei Hände und zwei Füße. Dabei zählt ein Leut mit zwei linken Händen null Leut, weil er ja nichts schafft und dabei noch was kaputt machen kann. Er hält also nur auf. Mit den Füßen ist es analog. Ja, solche Zeitgenossinnen und -genossen soll es geben. In meiner Denke sind die aber für andere Dinge gut zu gebrauchen. Es ist die hohe Kunst dessen, der Leut braucht, das zu bedenken und umzusetzen. Ja, ein Sprichwort sagt es: „Viele Hände, schnelles Ende!“ Ich ergänze gerne noch: „Wer früh mit seiner Arbeit beginnt, der ist auch früher fertig!“ Da fällt mir zwischendrin noch ein Sprichwort von Olaf Dohmen ein: „Früher machte man seine Arbeit fertig. Heute ist es oft umgekehrt!“ Dabei gilt aber auch, jede anliegende Arbeit will geschafft werden. Und wohl dem, der immer helfende Hände zur Verfügung hat. Dabei gilt bei mir: Wer mir hilft, dem helfe ich auch. Wer mir nicht hilft, der kann mich mal. So einfach ist es leider nicht, aber wir sollten es uns schon einfach machen. Oder? Helfen ist nicht jedem gegeben. Dummes Zeug kann jeder babbele, einem anderen der Hilfe benötigt zur Hand gehen, ist nicht jedem gegeben. Drum sag ich auf ihr Leut, lasst uns gegenseitig helfen!

Ei Gude, wie!

Zum Autor

Er sei ein waschechter Neuenhaßlauer, sagt er von sich selbst. Helmut Müller (69) ist in Neuenhaßlau als 4. von 7 Kindern geboren und ein typisches Nachkriegskind dazu. Seine Mutter Hessin und evangelisch, sein Vater Sudetendeutscher und katholisch, aber kein Flüchtling, sondern Kriegsgefangener, der nicht in seine angestammte Heimat zurückkonnte. Er wächst in einem 4 Generationen Haus mit den Eltern, sechs Geschwistern, Oma und Opa sowie Onkel und der Großmutter auf. Der Spielplatz war die Straße. In der Volksschule, die er mit dem Hauptschulabschluss beendete, war deutsch seine erste Fremdsprache die er lernen musste. In späteren Jahren hat er seine mittlere Reife und das Fachabitur für Wirtschaft und Verwaltung nachgeholt und das Ganze als Diplom Verwaltungswirt (FH) abgeschlossen. Er war in etlichen Vereinen aktiv. Man könnte ihn getrost als „Vereinsmeier“ bezeichnen. Er hat dabei fast alle Positionen, die ein Vorstand hat, begleitet.

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