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Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. Im nationalsozialistischen Deutschland sprach man auch vom Heldengedenktag, was ich persönlich als Verhöhnung empfinde und dem Sinn des Gedenktages völlig widerspricht. Als Verhöhnung der Opfer, egal, ob Soldat oder Zivilist. Die zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag veranstaltet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auch in diesem Jahr im Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Berlin. Die Gedenkstunde, die traditionell unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten steht, begann um 13.30 Uhr und wurde von der ARD direkt übertragen. Aber auch bei uns, in allen Kommunen, fanden an diesem Tag Gedenkveranstaltungen statt. Es ist gut, dass es diese Feierlichkeiten gibt, an denen wir der Opfer gedenken und uns bewusst machen, dass Frieden das kostbarste Gut ist, das wir schützen müssen. Wie sagte Willy Brandt: „Frieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden!“

Der Totensonntag oder Ewigkeitssonntag ist in den evangelischen Kirchen in Deutschland und der Schweiz ein Gedenktag für die Verstorbenen. Er ist der letzte Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und damit der letzte Sonntag des Kirchenjahres. Er kann, aufgrund der fixen Lage des vierten Adventssonntages vor dem 25. Dezember, nur auf Termine vom 20. bis zum 26. November fallen. In diesem Jahr fällt er auf den 21. November. Er ist in Deutschland besonders geschützt. Die Feiertagsgesetze bestimmen den Totensonntag als Trauer- und Gedenktag oder als sogenannten stillen Tag, für den besondere Einschränkungen gelten, dazu gehören beispielsweise Verbote von Musikaufführungen in Gaststätten, zum Teil begrenzt auf bestimmte Stunden des Totensonntags. Das Totengedenken erfolgt in der katholischen Kirche an Allerseelen. Allerseelen wird in jedem Jahr am 2. November begangen. Er geht auf die römisch-katholische Kirche zurück. An diesem Tag soll an die Verstorbenen erinnert und ihrer gedacht werden. Allerseelen wird einen Tag nach Allerheiligen gefeiert, welches am 1. November begangen wird.

Für mich sind beide Gedenktage wichtige Tage. Der Volkstrauertag beinhaltet für mich das Ziel: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! Nicht nur am Totensonntag gedenke ich der Toten meiner Familie, Verwandtschaft und Freunde. Wenigstens einmal im Jahr sollte man sich das gönnen. Mit einem Zitat von Wolf Biermann entlasse ich Sie ins Wochenende und wünsche Ihnen einen besinnlichen Sonntag. „Wie nah sind uns manche, die tot sind, und wie tot sind uns manche, die leben.“ Ei Gude, wie!

Zum Autor

Er sei ein waschechter Neuenhaßlauer, sagt er von sich selbst. Helmut Müller (69) ist in Neuenhaßlau als 4. von 7 Kindern geboren und ein typisches Nachkriegskind dazu. Seine Mutter Hessin und evangelisch, sein Vater Sudetendeutscher und katholisch, aber kein Flüchtling, sondern Kriegsgefangener, der nicht in seine angestammte Heimat zurückkonnte. Er wächst in einem 4 Generationen Haus mit den Eltern, sechs Geschwistern, Oma und Opa sowie Onkel und der Großmutter auf. Der Spielplatz war die Straße. In der Volksschule, die er mit dem Hauptschulabschluss beendete, war deutsch seine erste Fremdsprache die er lernen musste. In späteren Jahren hat er seine mittlere Reife und das Fachabitur für Wirtschaft und Verwaltung nachgeholt und das Ganze als Diplom Verwaltungswirt (FH) abgeschlossen. Er war in etlichen Vereinen aktiv. Man könnte ihn getrost als „Vereinsmeier“ bezeichnen. Er hat dabei fast alle Positionen, die ein Vorstand hat, begleitet. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



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