„Ich wünsche dir frohe Weihnachten“

Ei Gude wie
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Weihnachten, auch Weihnacht, Christfest oder Heiliger Christ genannt, ist im Christentum das Fest der Geburt Jesu Christi. Festtag ist der 25. Dezember, der Christtag, auch Hochfest der Geburt des Herrn, dessen Feierlichkeiten am Vorabend, dem Heiligen Abend, beginnen.

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Weihnachten, ein Fest der Besinnlichkeit und der Nächstenliebe, bevor wir eine Woche später, zu Silvester, die Sektkorken knallen lassen und beschwingt in das nächste Jahr starten. Manche mit reichlich Alkohol und dickem Kopf am 1. Tag des neuen Jahres. So nebenbei, dass in diesem Jahr die Knallerei wieder verboten wurde, empfinde ich als angenehmen Nebeneffekt der Pandemie. Unsere Hunde und Katzen danken es uns sicherlich. Mich stört dabei am meisten, dass die Verursacher ihren Dreck auf den Gehwegen und Straßen liegen lassen und es für sie scheinbar selbstverständlich ist, dass dies andere für sie tun. Bevor ich mich weiter Aufrege, zurück zu Weihnachten.

Zu Weihnachten versenden wir, fast alle, Wünsche an unsere Lieben, etliche werden auch beschenkt. Die Wünsche sind unisono gleich und allgemein gehalten aber auch ganz individuell und sehr persönlich. „Ich wünsche dir frohe Weihnachten“, ist wohl in allen Sprachen der meist geschriebene und gesprochene Satz bzw. Satzteil. Ja, die Weihnachtskarte ist eine liebevolle Geste mit Tradition. Die allererste Weihnachtskarte wurde in London im Dezember 1843 mit dem Text “A Merry Christmas and a Happy New Year to You” bedruckt. Sir Henry Cole beauftragte dazu einen Illustrator namens John Callcott Horsley. Er hatte die Karte ursprünglich in Auftrag gegeben, weil er keine Zeit hatte, an alle Freunde und Verwandte einen persönlichen Gruß zu schicken. Ab diesem Zeitpunkt etablierte sich die Weihnachtskarte nach und nach in ganz England. Noch heute werden dort die meisten Weihnachtskarten der Welt verschickt. In den 1870er Jahren ging der neue Trend in die USA über. In Deutschland verschickte man zu dieser Zeit meist eher Briefe auf weihnachtlichem Briefpapier. Mit der Zeit ist aber auch dort die Weihnachtskarte immer beliebter geworden und ist heute nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile sind auch E-Mails zu Weihnachten oder sogenannte eCards üblich.

Ich finde es ausgesprochen gut, dass wir uns in der Weihnachtszeit besinnen und uns im Familien- und Freundeskreis verabreden und treffen. Gut, auch in diesem Jahr werden wir aus gutem Grund wieder mehr telefonieren. Aber, wir sind in Verbindung und denken aneinander. Wir werden uns gegenseitig trösten und auf bessere Zeiten hoffen. Familie und Freunde, das sind doch die Menschen, die uns am nächsten sind.

Denken sollten wir an Weihnachten auch an jene, die in diesem Jahr schwere Schicksale erlitten, wie die Opfer und Toden von Naturkatastrophen und deren Angehörige, die Toten der Coronapandemie und deren Angehörigen und an alle Menschen, die in Unfreiheit und Armut leben. Danken sollten wir, dass wir in Freiheit leben und danken sollen wir den Menschen, die sich täglich für unsere Freiheit, unsere Gesundheit und unser Wohl einsetzen. Ein Wunsch hätte ich noch: Last euch impfen und bleibt gesund!

Ei Gude, wie!

Zum Autor

Er sei ein waschechter Neuenhaßlauer, sagt er von sich selbst. Helmut Müller (69) ist in Neuenhaßlau als 4. von 7 Kindern geboren und ein typisches Nachkriegskind dazu. Seine Mutter Hessin und evangelisch, sein Vater Sudetendeutscher und katholisch, aber kein Flüchtling, sondern Kriegsgefangener, der nicht in seine angestammte Heimat zurückkonnte. Er wächst in einem 4 Generationen Haus mit den Eltern, sechs Geschwistern, Oma und Opa sowie Onkel und der Großmutter auf. Der Spielplatz war die Straße. In der Volksschule, die er mit dem Hauptschulabschluss beendete, war deutsch seine erste Fremdsprache die er lernen musste. In späteren Jahren hat er seine mittlere Reife und das Fachabitur für Wirtschaft und Verwaltung nachgeholt und das Ganze als Diplom Verwaltungswirt (FH) abgeschlossen. Er war in etlichen Vereinen aktiv. Man könnte ihn getrost als „Vereinsmeier“ bezeichnen. Er hat dabei fast alle Positionen, die ein Vorstand hat, begleitet. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



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