Einen hochverdienten 4:0 (0:0, 2:0, 2:0)-Heimsieg fuhren die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim im Testspiel gegen die Wölfe aus Freiburg ein.
Förderlizenzspieler Lukas Laub stach bei diesem Erfolg mit zwei Toren und einer Vorlage hervor und unterstrich seine gute Leistung mit etwas Zählbarem. Die Hausherren mussten ohne die verletzten Matthias Baldys, Pierre Wex und Daniel Oppolzer antreten, dafür waren aber gleich drei Mannheimer Förderlizenzspieler im Einsatz. Die ersten fünf Minuten tasteten sich beide Seiten ein wenig ab, daran anschließend übernahmen die Hausherren das Spielgeschehen. Palausch (5.), Strauch (7.) sowie Lange im Powerplay (9.) hatten aussichtsreiche Gelegenheiten gegen harmlos wirkende Wölfe, die kaum einmal vor den Kasten von Thomas Ower kamen. Erst durch eine Spieldauerstrafe gegen Konstantin Firsanov aufgrund eines Fouls mit Verletzungsfolge kamen die Südbadener besser in die Partie, zumal die Roten Teufel gar noch eine Bankstrafe kassierten, so dass die Wölfe fast zwei Minuten lang mit zwei Mann mehr agieren konnten. Doch Ower war stets auf dem Posten, während das Stellungsspiel in Unterzahl bei den Hessen bestens funktionierte.
Im zweiten Abschnitt rückte Michel Maaßen in den ersten Block für Firsanov, in der vierten Reihe rotierte Frank Carnevale und gab allen Akteuren Eiszeit. Die Kurstädter blieben spielbestimmend, jedoch waren die Breisgauer schwer zu spielen, da sie stets eng am Mann waren mit ihrer defensiv ausgerichteten Taktik. In der 27.Minute war es dann aber soweit: Förderlizenzspieler Lukas Laub ließ einen Schuss abtropfen, so dass das Hartgummi am Freiburger Goalie vorbei zum 1:0 über die Linie rutschte. Und die Hausherren blieben am Drücker: abrmals Laub (29.) und Lange (32.) hatten gute Gelegenheiten, als der Torhüter jedoch zwei Mal mit dem Schoner parieren konnte. Einen schönen Spielzug schlossen die Gastgeber in der 36.Minute verdientermaßen zum 2:0-Pausenstand ab: Patrick Strauch schlenzte in Richtung Tor, wo Harry Lange das Hartgummi unhaltbar abfälschte. Somit gingen die Roten Teufel mit einer verdienten Führung zum zweiten Pausentee, nachdem sie das Match beherrschten und die weitaus größeren Spielanteile hatten.
Im letzten Drittel wollten die Wölfe mitspielen und versuchten es mit Forechecking. Die Hausherren spielten aber souverän von hinten heraus und kamen somit zu sehenswerten Spielzügen, von denen Lukas Laub in der 42.Minute einen nach Vorlage von Stanley zum 3:0 abschließen konnte. In der 46.Minute war es dieselbe Kombination - diesmal nur andersherum: Stanley verwandelte nach Vorlage von Laub, der eine hervorragende Partie machte und neben seinen zwei Treffern dieses Tor vorlegte. Freiburg war somit endgültig geschlagen, auch wenn die Hausherren weitere gute Gelegenheiten hatten. Es blieb am Ende aber beim hochverdienten 4:0, so dass die Roten Teufel im fünften Spiel den vierten Sieg einfahren. "Wir hätten heute zehn Tore erzielen können, dennoch bin ich mit der Leistung zufrieden", sagte EC-Coach Frank Carnevale nach dem Spiel.
Am Sonntag erwarten die Kurstädter den Süd-Oberligisten Schweinfurt, der Freiburg in der Vorbereitung geschlagen hat und damit ein weiterer Gradmesser im letzten Test vor der Punktrunde sein dürfte.
EC Bad Nauheim - Wölfe Freiburg 4:0 (0:0, 2:0, 2:0)
Tore::
1:0 (27.) Laub
2:0 (36.) Lange (Strauch, Kujala)
3:0 (42.) Laub (Stanley)
4:0 (46.) Stanley (Laub)
Strafminuten: ECN 6 + 5+SD (Firsanov) / EHCF 6
Zuschauer: 600
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