Wie bereits berichtet, fanden im Laufe des heutigen Tages (06. November 2018) Räumungs- und Absperrungsmaßnahmen im Treburer Wald statt.
Insgesamt waren mehrere hundert Polizeibeamte im Einsatz. Darunter befanden sich unter anderem die Technische Einsatzeinheit sowie Höheninterventionsteams des Spezialeinsatzkommandos. In den frühen Morgenstunden begannen die Räumung des Protestcamps sowie umfangreiche Absperrungen rund um das betroffene Gelände an der Anschlussstelle Zeppelinheim.
Insgesamt wurden 21 Personen im abgesperrten Bereich angetroffen. Alle wurden einer Identitätsfeststellung unterzogen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen alle Aktivisten aus dem Camp wurden Betretungsverbote für den abgesperrten Bereich ausgesprochen. Bis auf einzelne Störungen verlief der Einsatz friedlich. Den polizeilichen Einsatz erschwerten Personen, die sich zum einen auf Hochständen und Baumhäusern aufhielten und zum Teil verketteten. Zum anderen verzögerten zwei Aktivisten die Räumung, die sich jeweils einen Arm mit Betongemischen im Boden verankerten und nicht mehr in der Lage waren, sich selbstständig davon zu lösen. Mit technischem Gerät gelang es Polizeibeamten, die Personen zu befreien.
Während die Räumungsmaßnahmen im Camp abgeschlossen sind, befinden sich immer noch eine Vielzahl an Polizeibeamten im Einsatz, um das Gebiet bei der Aufstellung eines Zaunes gegen den unbefugten Zutritt zu sichern.
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