In einem dortigen Wohnhochhaus hatten Bewohner Brandgeruch bemerkt und den Notruf 112 gewählt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das 13. Obergeschoss des Hochhauses, welches als Lagerfläche genutzt wird, komplett verraucht. Aufgrund der unklaren Lage wurden vom Einsatzleiter umgehend eine Alarmstufenerhöhung sowie die Räumung von den zwei unter dem Ereignissgeschoss befindlichen Etagen veranlasst. Gleichzeitig wurde ein mit Atemschutzgeräten und Strahlrohr ausgerüsteter Trupp zur Suche der Brandstelle und zur Brandbekämpfung eingesetzt. Nach einiger Zeit konnten als Ursache für die starke Rauchentwicklung diverse brennende Gegenstände in einem Lagerverschlag lokalisiert und mit Strahlrohren gelöscht werden. Parallel zu den Löscharbeiten wurden die ebenfalls zum Teil verrauchten zwei Geschosse unterhalb der Brandstelle kontrolliert und auf noch anwesende Personen durchsucht. Abschließend wurden der Brandrauch mit maschinell betriebenen Hochleistungslüftern ins Freie gedrückt sowie aufgebrachtes Löschwasser mit Wassersauger wieder aufgenommen. Verletzt wurde niemand. Alle Bewohner konnten zurück in ihre Wohnungen. Beendet werden konnte der Einsatz, an dem neben einem Großaufgebot von Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst auch zahlreiche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ginnheim beteiligt waren, nach der Durchführung von Kontroll- und Nachlöscharbeiten am Morgen gegen 09:45 Uhr. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 80.000 Euro geschätzt.

Am Mittag gegen 12:00 Uhr brannten dann ein Wasserkocher und diverse weitere Gegenstände in einer Küche im 5. OG eines Wohnhochhauses in der Ernst-Kahn-Straße in Heddernheim. Hier waren neben der Berufsfeuerwehr und dem Rettungsdienst auch die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Heddernheim vor Ort. Die Bewohnerin der vom Brand betroffenen Wohnung konnte diese noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr unverletzt verlassen, so dass auch bei diesem Einsatz niemand verletzt wurde. Einsatzende war gegen 13:00 Uhr. Der entstandene Sachschaden kann nicht beziffert werden, beträgt aber sicher mehrere tausend Euro. In beiden Fällen ist die Brandursache unbekannt und wird der Polizei ermittelt.

Quelle: Feuerwehr Frankfurt

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