Gegen 11 Uhr heute Vormittag bemerkten Passagiere der U 6 auf der Fahrt vom Ostbahnhof Richtung Innenstadt, dass in dem Zug, in dem sie sich befanden, starke Rauchentwicklung auftrat.
Einer der Passagiere zog die Notbremse, die jedoch erst zu einem Halt führt, wenn der Zug den Tunnel verlässt und in die nächste Station einfährt. Dort kam der Zug dann auch qualmend zum Stehen und die Fahrgäste konnten den Zug und die Station (Hauptwache), die jetzt ebenfalls verraucht war, verlassen.
Die um 11:02 alarmierte Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an Fahrzeugen und Personal an um den evtl. zahlreichen Betroffenen zu helfen und die Ursache der Verrauchung zu beseitigen. 19 Feuerwehrfahrzeuge, darunter Spezialfahrzeuge für Tunneleinsätze mit etwa 60 Einsatzkräften und 12 Rettungsdienstfahrzeuge mit 22 Kräften (6 Notärzte, Rettungsassistenten und -sanitäter) waren vor Ort. Alle 4 Untergrundebenen der „Hauptwache“ wurden geräumt und trotz umfangreicher Erkundung durch Feuerwehr und VGF konnte die genaue Ursache des Vorfalles vor Ort nicht ermittelt werden. Um den Normalbetrieb zügig wiederherzustellen wurde der Zug mit Feuerwehrbegleitung zum Südbahnhof gefahren, und alle Passanten und Passagiere konnten zurück in die Station, da der Rauch sich inzwischen verzogen hatte.
Der Fahrer des Zuges, der nach eigenen Angaben etlichen Rauch eingeatmet hatte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Ursache wird von der Polizei und der VGF ermittelt, über die Schadenhöhe können zurzeit keine Angaben gemacht werden.
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