Neugier ist Triebfeder jeder Forschung

Freigericht
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„Wissenschaft kommt in die Schule“ – unter diesem Motto fand dieser Tage der erste MINT-Wissenschaftstag für den Oberstufen-Jahrgang Q2 an der Kopernikusschule Freigericht statt.

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In Kooperation mit dem Projektbüro „Brückenschlagen“ der Goethe-Universität Frankfurt wurde es möglich, fünf Wissenschaftler an die Schule zu holen, die etwa 150 Schülerinnen und Schülern in Vorträgen und Workshops Einblicke in ihr Arbeitsgebiet und den aktuellen Stand der Forschung präsentierten und zur Diskussion einluden. Wissenschaft zum Anfassen sozusagen – denn Berührungsängste gab es weder von der Seite der Dozenten noch von Seiten der Schülerinnen und Schüler.

Pünktlich versammelte sich der gesamte Jahrgang in der Aula zum Einführungsvortrag von Prof. Dr. Jürgen Bereiter-Hahn. Mit dem Thema „Wahrheit – Natur – Ethik - Was verbindet die drei Begriffe?“ wurde weit über den Tellerrand der Naturwissenschaften hinausgeblickt. Mit vielen aktuellen gesellschaftlichen Bezügen und philosophischen Fragestellungen gelang es dem Vortragenden schnell, die Aufmerksamkeit und das Interesse der Zuhörer zu gewinnen. Ein weiter Bogen wurde gespannt: Von Fake-News über wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn bis hin zur Frage, ob aus dem Sein ein Sollen abgeleitet werden kann.

Im zweiten Teil ging es dann um aktuelle naturwissenschaftliche Forschung. Bereits im Vorfeld konnten sich die Schülerinnen und Schüler je nach Interesse in einen der Vorträge und in den dazugehörigen Workshop einwählen. Die Diplom-Physikerin Carola Pomplun vom GSI Helmholtz-Zentrum für Schwerionenforschung nahm ihre Zuhörer mit auf eine „Reise zum Urknall“, Christian Viel vom Pharmakologischen Institut beschäftigte sich mit der Alzheimer-Krankheit und Dr. Christian Müntz vom Institut für Kernphysik brachte seiner Schülergruppe „Spitzentechnologien in der kernphysikalischen Grundlagenforschung“ näher.

Nur Zuhören war natürlich nicht angesagt – die Jugendlichen mussten mitdenken und kniffelige Fragen beantworten. Zum Beispiel wurde ausgerechnet, wie lange die Lebenszeit unserer Sonne noch sein wird oder erarbeitet, wie eine Nuklidkarte zu lesen ist. Dabei konnten sie einen guten Eindruck gewinnen, wie wissenschaftliche Forschung funktioniert und wie man im Bereich der Naturwissenschaften arbeitet. Ob der Wissenschaftstag auch für die Berufs- oder Studienwahl der Schülerinnen und Schüler einen Beitrag geleistet hat, wird natürlich erst die Zukunft zeigen. „Spaß gemacht hat es aber auf jeden Fall“, fasst eine Schülerin ihre Eindrücke zusammen. Auch die Dozenten waren zufrieden und lobten die Neugier der Schülerinnen und Schüler. Denn die Neugier ist schließlich die Triebfeder jeder naturwissenschaftlichen Forschung.

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