Über Gefahren des Rauchens aufgeklärt

Freigericht
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Eine Woche lang war das Projekt „Rauchzeichen" der Deutschen Herzstiftung e.V. wieder zu Gast an der Kopernikusschule Freigericht.

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Alle siebten Klassen nahmen an dem Präventions-Programm des Projektes teil, um sich über die Gefahren des Rauchens zu informieren. Durchgeführt wurde die jeweils zweistündige Veranstaltung von Angelika und Christa Ament, Referentinnen der Deutschen Herzstiftung, sowie von Dr. Andreas Rohrbeck, praktischer Arzt aus Rodenbach.

Die Deutsche Herzstiftung hat ihr Programm speziell für Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 13 Jahren entwickelt, da in dieser Altersstufe der erste Kontakt mit dem Rauchen erfolge. Ausgehend von den theoretisch bekannten Risiken des Rauchens ist es Ziel des Präventions-Programms, die Jugendlichen aktiv an den Prävention-Maßnahmen zu beteiligen. So wurde in einem Experiment verdeutlicht, welche Gefahren und Folgen das Rauchen mit sich bringt. Eine Filterzigarette wurde dabei in einem Glaskolben geraucht und anhand eines Wattebausches ganz unmittelbar gezeigt, welche Menge Teer dabei normalerweise in die Lunge des Rauchers gelangt. Fakten wie z.B. dass in einer Zigarette etwa 4800 Giftstoffe enthalten sind und dass 95% der Lungenkrebskranken Raucher sind oder waren, wurden dargestellt und erläutert. Via Video kamen dann Betroffene zu Wort, die über ihre Krankheiten und Schäden, die durch den Nikotinkonsum verursacht worden waren, berichteten: Ein junger Mann, der mit 21 Jahren einen Herzinfarkt erlitt, eine Frau, die mehr als 30 Prozent ihres Lungenvolumens eingebüßt hatte, und ein älterer Herr, der beide Beine amputiert bekommen hatte. Darüber hinaus wurden ebenfalls die Gefahren des Passivrauchens erläutert. Wie den Siebtklässlern erklärt wurde, sei die passive Inhalation von Zigarettenrauch sogar noch ungesünder, als selbst am Glimmstängel zu ziehen. Mit der falschen Vorstellung, das immer moderner werdende Shisha-Rauchen oder die e-Zigarette seien weniger gefährlich als das Rauchen von herkömmlichen Zigaretten, räumten die Referenten ebenfalls auf. So entspreche etwa eine Sitzung mit der Wasserpfeife dem Konsum von 100 Zigaretten.

Alexandra Pinkert, Kerstin Mathie und Kai Nolde, Beratungslehrkräfte für Suchtprävention an der Kopernikusschule, die die Veranstaltung in die Wege geleitet hatten und an der Schule betreuten, betonten, wie wichtig ihnen diese Aufklärungsaktion sei und welch große Unterstützung die Beteiligung externer Fachleute darstelle.

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