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Damit wurde das erste Austauschprojekt der Kopernikusschule mit der Nouvelle-Aquitaine, die seit vielen Jahren die Partnerregion Hessens ist, gestartet. Frau Studiendirektorin Maria-Luise Campen-Schreiner und Herr Studiendirektor Olaf Sailer begleiteten die Gruppe nach gemeinsamen Planungen und Vorbereitungen. Im Gepäck hatte die Gruppe Wasser aus dem Hasselbach, das im Labor der Partnerschule LES IRIS analysiert werden sollte. Nach Vereinbarung hatten auch die anderen Partnerschulen aus Gulpen, Feldkirch und Stockholm dieses wertvolle Gut dabei. Ziel war, die Wasserqualität aus verschiedenen Ländern zu vergleichen.

In Bordeaux machte die internationale Gruppe eine Wanderung und brachte von dort Wasser aus einem See mit. In den naturwissenschaftlichen Laboren der Partnerschule wurde das Wasser analysiert. Die Schülerinnen und Schüler fanden auch interessante Lebewesen, die sie begeistert und mit Hingabe unter dem Mikroskop beobachteten und anhand von Bestimmungsbüchern identifizieren konnten. Unter dem fächerverbindenden Aspekt gestalteten sie künstlerisch Plakate und zeigten ihre Zeichnungen in einer gemeinsamen Ausstellung. Auf dem Programm stand auch eine Führung durch eine Aquaponik-Farm, in der Fische gezüchtet werden und Pflanzen im Wasser wachsen. Nach der Identifizierung der verschiedenen Salate und Gemüsesorten gab es auch Kostproben. In Workshops wurden die Herausforderungen des Wassers der Gironde besprochen und durch einen kreativen Zugang verschiedene Karten und Bilder auf ihre Aussagekraft hin analysiert und interpretiert. In einer Videokonferenz mit einer Politikerin als Vertreterin der Europäischen Kommission konnten nach einem Vortrag zum Thema „Dienstleistungen für die Meeresumwelt und sauberes Wasser“ die Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortet werden.

Ein besonderes Highlight der Woche war die Exkursion nach Arcachon mit dem Erklimmen der Düne von Pilat und dem Besuch eines Labors für Schadstoffanalysen. Der Besuch der Anlage RAMSES bot Einblicke in die Überwachung des Wasserflusses und Regulierungsverfahren. Die Jugendlichen hatten Gelegenheit, in einer Simulation die reale Überschwemmung von vor einigen Jahren krisenmäßig zu bewältigen und damit das neu Gelernte anwenden, was ihnen nach dem Einführungsvortrag gut gelungen ist. Somit konnten sie die neuen Erkenntnisse gleich erfolgreich in der Praxis nutzen und umsetzen. Der gemeinsame Abschlussabend mit den Gasteltern und den beteiligten Austauschpartnerinnen und Partnern mit allen Lehrkräften zeigte, dass alle eine spannende Woche mit neuen Einblicken erlebt hatten. Die Begegnung war hervorragend organisiert. In der kurzen Zeit entwickelten sich bereits Freundschaften. Somit war der Abschied am Flughafen sehr herzlich. Es wurden schon Möglichkeiten von privaten Treffen in den Sommerferien geplant, denn das Projekttreffen an der Kopernikusschule Freigericht findet erst im November statt.


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