Sucht- und Gewaltprävention an Kopernikusschule

Freigericht
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„Endlich können unsere Projekte wieder stattfinden“, so starteten Kerstin Mathie, Alexandra Pinkert und Kai Nolde, Beratungslehrerinnen und -lehrer für Sucht- und Gewaltprävention an der Kopernikusschule Freigericht, in das Schuljahr 2021/22.

Motiviert zeigte sich das Team auch aus dem Grund, weil die Kopernikusschule zu Beginn des Schuljahres ihre Rezertifizierung für das Teilmodul „Sucht- und Gewaltprävention“ im Rahmen von „Schule & Gesundheit“ erhielt und in einer kleinen Feierstunde im Staatlichen Schulamt in Hanau das Zertifikat für weitere fünf Jahre entgegennehmen konnte.

In der Schule setzte das Projekt „Rauchzeichen“ erste Akzente. In Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung konnte der präventive Baustein zum Thema „Rauchen“ durchgeführt werden. Thematisiert wurde alles rund um das Thema „Zigaretten und E-Zigaretten“. Ausgehend von den theoretisch bekannten Risiken des Rauchens ist es Ziel des speziell für die Altersgruppe entwickelten Präventions-Programms, die Jugendlichen aktiv an den Prävention-Maßnahmen zu beteiligen. So wurde in einem Experiment verdeutlicht, welche Gefahren und Folgen das Rauchen mit sich bringt. Eine Filterzigarette wurde dabei in einen Glaskolben geraucht und anhand eines Wattebausches ganz unmittelbar gezeigt, welche Menge Teer dabei normalerweise in die Lunge des Rauchers gelangt. Fakten wie z.B. dass in einer Zigarette etwa 4800 Giftstoffe enthalten sind und dass 95% der Lungenkrebskranken Raucher sind oder waren, wurden dargestellt und erläutert wie auch die Gefahren des Passivrauchens. Wie den Siebtklässlern erklärt wurde, sei die passive Inhalation von Zigarettenrauch sogar noch ungesünder, als selbst am Glimmstängel zu ziehen. Mit der falschen Vorstellung, das immer moderner werdende Shisha-Rauchen oder die e-Zigarette seien weniger gefährlich als das Rauchen von herkömmlichen Zigaretten, räumten die Referenten der Herzstiftung ebenfalls auf, denn eine Sitzung mit der Wasserpfeife entspricht dem Konsum von 100 Zigaretten. 

Der Jahrgang 8 beschäftigte sich in Kooperation mit Markus Arazi vom Jugendamt des Main-Kinzig-Kreises im Projekt „Klarsicht“ mit den Themen „Alkohol, Zigaretten und Meinungsbildung durch Werbung“. An diesen drei Stationen erhielten die Schülerinnen und Schüler zunächst Informationen zum Rauchen und vor allem auch zum Thema Alkohol, dem für die Jugendlichen leicht zugänglichen legalen potentiellen Suchtmittel. Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen kamen mit den Referenten sowie Lehrerinnen und Lehrer locker und teilweise sehr offen ins Gespräch und diskutierten ihre Probleme und Erfahrungen auf Augenhöhe. Natürlich wurden auch die vielfältigen Fragen kompetent beantwortet.  

Besuch von der AWO Gelnhausen bekamen die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 aller Schulformen; zusammen mit den Beratungslehrkräften der Kopernikusschule diskutierten sie sämtliche Fragen und Thesen rund um „Cannabis“. Cannabis ist die illegale Droge, zu der die meisten Jugendlichen Zugang haben. Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben ca. 10% der Jugendlichen zwischen 12 und 17jährigen Cannabiserfahrungen. Grund genug, diese Droge auch in der Schule genauer zu thematisieren. Wie bei allen Präventionsprojekten ging es in den Projektstunden vor allem um Aufklärung und die Beantwortung der Fragen, die die Schülerinnen und Schüler mitgebracht haben, gerade auch vor der aktuellen Diskussion darum, ob die Freigabe des Cannabis-Konsums in legalen Rahmenbedingungen erfolgen soll.

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