Nach der Entdeckungsreise der Spanisch lernenden Kopernikusschüler auf Gran Canaria war es nun endlich so weit.
Nach der Entdeckungsreise der Spanisch lernenden Kopernikusschüler auf Gran Canaria war es nun endlich so weit.
Die spanischen Austauschgäste vom I.E.S. José Arencibia Gil aus Telde machten sich auf nach Freigericht, wo sie insgesamt neun Tage in ihren deutschen Gastfamilien lebten.
Der Besuch des jeweiligen anderen Landes ist ein Höhepunkt des bilateralen Comeniusprojektes “Hessen – Kanaren: eine Brücke zur Interkulturalität”, welches durch Gelder der EU gefördert wird und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ermöglicht, das andere Land, dessen Kultur sowie Denk- und Lebensarten kennen und besser verstehen und schätzen zu lernen.
Für viele spanische Austauschteilnehmer war dies die erste Reise nach Deutschland. Nachdem sie zunächst in Form einer Rallye selbstständig Freigericht erkundeten und dabei ihre Deutschkenntnisse bei der Somborner Bevölkerung erfolgreich an-wandten, gewannen sie im Laufe der Woche weitere Einblicke in unterschiedliche Städte der Umgebung, wie z.B. Gelnhausen, Frankfurt und Würzburg. "Was mich besonders überrascht hat, war die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen, die wir befragten, wobei wir jedoch nicht nur als Touristen unterwegs waren, sondern durch das Leben in den Familien auch weitreichendere Einblicke gewinnen konnten", so eine Schülerin aus Telde.
Angeleitet durch die Projektleiterinnen Claudia Hauß, Maria Seitz, Rosana Ferrero Juan und Pilar Berberana Huerta erforschten die Schülerinnen und Schüler durch Umfragen und Interviews das vorherrschende Spanien- bzw. Deutschlandbild in dem jeweiligen Land und verarbeiteten ihre Ergebnisse und gewonnenen Erfahrungen in zweisprachigen Fotogeschichten. "Unsere Schülerinnen und Schüler haben die wertvolle Erfahrung gemacht, wie wichtig das Erlernen der jeweiligen Fremdsprache ist, um sich verständigen und Freundschaften schließen zu können. Der Schüleraustausch hat zu einer enormen Motivation die Fremdsprache zu erlernen beigetragen", so die spanische Deutschlehrerin Rosana Ferrero.
Neben den interkulturellen Programmpunkten nahmen die Schülerinnen und Schüler auch an Projekten teil, bei denen die Teamfähigkeit und Kooperation im Vordergrund stand. So kochten sie z.B. gemeinsam deutsche Gerichte in der Schulküche, unterstützten sich gegenseitig im Kletterpark und erfuhren im Dialogmuseum, wo sie durch die absolute Dunkelheit geführt wurden, wie wichtig Kommunikation, Zusammenarbeit und Vertrauen sind. „Das Dialogmuseum war eine tolle Erfahrung, die man so schnell nicht vergessen wird“, berichteten sowohl die spanischen als auch die deutschen Schülerinnen und Schüler.
Im kommenden Schuljahr soll die Zusammenarbeit der beiden Partnerschulen mithilfe der Internetplattform etwinning fortgeführt werden.
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